"BMW ist unser Leben"

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VON ANDRÉ GÜNTHER:

In diesem Jahr gibt es für den BMW-Motorradclub Iserlohn e.V. etwas zu feiern. Vor genau 50 Jahren wurde der Verein gegründet, und einer, der damals schon dabei war, ist der 1. Vorsitzende Günter Egger.

Iserlohn/ Hemer. Die Idee zur Gründung eines Vereins entstand bereits ein Jahr zuvor. Im Jahr 1960 trafen sich 20 BMW- Motorradfahrer aus Hohenlimburg, Letmathe und Iserlohn zu gemeinsamen Ausfahrten. Unter dem Motto: „Uns geht die Sonne nicht unter“ beschloss die Gruppe nach einer Barcelona-Tour die Gründung eines Clubs. Seitdem nahmen die Mitglieder regelmäßig an nationalen und internationalen Treffen teil. Zudem war der Verein auch sehr erfolgreich bei Geschicklichkeitsturnieren und Orientierungsfahrten. Gleich dreimal holte man den Titel des Verbandsmeisters, viermal reichte es zum Vize.
Ebenso erfolgreich nahmen einige Mitglieder auch an Grasbahn- und Straßenrennen teil. Ansonsten gab es für den Club in den Jahren auch viele Touren durch England, Irland, über die Isle of Man, durch die USA, Tunesien, Marokko und zahlreiche Ostblockländern. Beachtlich ist dabei, dass die Mitglieder auch immer wieder im Winter einige traditionelle Treffen in Deutschland besuchen. Natürlich wird auch die Geselligkeit gepflegt. Ob beim Bowling, DVD-Jahresrückblick, Luftgewehrschießen, Nachtwanderung oder einer Jagertee-Party, bei diesen Veranstaltungen ist neben den Mitgliedern stets die gesamte Familie mit dabei. Ganz besonders stolz ist der Club auf die seit 35 Jahren bestehende Freundschaft mit dem Deutschschweizer BMW-Motorradclub. Jedes Jahr zu Pfingsten besucht man sich im Wechsel und gemeinsam werden einige schöne Stunden auf dem „Bock“ verbracht. Eingeläutet wird die Saison allerdings immer traditionell mit der 1. Mai-Ausfahrt. Zum Jubiläum ist ein Extra-T-Shirt entworfen worden, und am 19. November wird es auch eine Feier geben.
Nach 50 Jahren gibt es aber auch einen merklichen Einschnitt. Gründungsmitglied Günter Egger wird nach 5 Jahren als Kassierer und 45 Jahren als 1. Vorsitzender seine Arbeit im Vorstand beenden. „In den 50 Jahren ging es mit dem Club auf und ab. 1965 hatten wir gerade noch vier Mitglieder und der Verein stand kurz vor dem Ende. Momentan sind es etwa 25. Es ist aus meiner Sicht der richtige Zeitpunkt, das Regiment an jüngere Leute weiterzugeben.“

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