Der satte Dodge-Sound macht süchtig

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„Wenn alles optimal verläuft, werde ich den ‚Dodge Challenger‘ erstmals in der ersten März-Woche auf der Straße fahren.“ Vorfreude ist bei Ben Rymarzik (32) angesagt. „Ich kann es kaum erwarten, diesen satten Sound des Dodge zu hören.“

Gekauft hat der Iserlohner Stukkateurmeister den Wagen in den USA. „Ich habe ihn am 28. Oktober auf Ebay USA gefunden und habe sofort mit dem Eigentümer, der in New Jersey wohnt, Kontakt aufgenommen.“
Dafür ist er dann auch einige Male morgens früh um 3 Uhr aufgestanden, um die Zeitdifferenz zu überbrücken. Bereits am 3. November wurde der Dogde von der Firma „Interfracht“ in New Jersey abgeholt. Per Schiff ging es nach Bremerhaven, wo das Fahrzeug am 30. Dezember angekommen ist. „Abgeholt habe ich den Wagen dann am 2. Januar,“ berichtet Rymarzik stolz.

Erst Straßenverkehrstauglich umrüsten

Zunächst wurde der Wagen in der Werkstatt eines Freundes auf die deutsche Straßenverkehrsordnung umgerüstet. Blinker und Lampen mussten beispielsweise für die Zulassung ausgetauscht werden, und das Getriebe, das undicht war, musste bearbeitet werden.
Wie kommt Ben Rymarzik an einen Dodge? „Ein guter Bekannter, der sich in der Dogde-Szene gut auskennt, hat mich mehr oder weniger auf den Appetit gebracht.“
Zu erwarten war dies erst einmal nicht. Denn Ben Rymarzik war ein ausgesprochener Motorradfan seit vielen Jahren. Das Motorradfahren hatte es ihm angetan. „Mit 18 Jahren habe ich den Schein gemacht, und mit 24 Jahren bin ich nur noch Rennen gefahren.“

Großes Interesse an US-Fahrzeugen

Als sich 2012 ein Unfall ereignete, bei dem sich Rymarzik erfreulicherweise nicht verletzte, hat er alles verkauft. „Ich habe als Autofan aber dann nach einem V8 gesucht. Ich habe mich für die US-Fahrzeuge interessiert und bin so auf die Dodge-Szene gekommen.“
Nun ist der nach wie vor aktive Eishockeyspieler (Griesenbrauck-Sümmern) Besitzer eines 270 PS starken US-Fahrzeuges und Mitglied in der „Mopar“-Szene, die das umfangreiche Ersatzteilelager vom US-Autokonzern Chrysler GmbH zu schätzen weiß.
Rymarziks Dodge verfügt über einen Sechs-Liter-Hubraum. Zwischen 180 und 200 km/h wird der Wagen schnell sein, der bei gemächlicher Fahrweise rund 20 Liter verbraucht, bei Tempofahrten aber auch schon gerne 35 Liter auf 100 Kilometern.
Ben Rymarzik ist sich über die Kosten im klaren. „Dies ist mein Hobby und das weiß ich auch.“
Inklusive Kauf, Fracht und Ersatzteile hat ihn sein neuer Wagen umgerechnet weniger gekostet, als wenn er ihn in Deutschland gekauft hätte: „Das wäre um einiges teurer geworden.“

Autor:

Rainer Tüttelmann aus Iserlohn

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