"Baumeister"-Jahresabschluss im Jagdhaus Kühl
Iserlohns Bergbaugeschichte

Historische Karten weisen nach, wie stark der Untergrund in Iserlohn vom Bergbau beansprucht worden war.
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  • Historische Karten weisen nach, wie stark der Untergrund in Iserlohn vom Bergbau beansprucht worden war.
  • hochgeladen von Christoph Schulte

Das Jagdhaus „Im Kühl“ war auch in diesem Jahr wieder der festliche Rahmen für den Jahresabschluss des Bundes Deutscher Baumeister, Architekten und Ingenieure - BDB-Bezirksgruppe Iserlohn-Altena.

Iserlohn. Der Vorsitzende Dipl.-Ing. Walter Ebeling hatte seinen Vorgänger im Amt, den Ehrenvorsitzenden Dipl.-Ing. Ernst Dossmann, gebeten, zur Geschichte des Bergbaus in Iserlohn aus aktuellem Anlass zu berichten.
Alte Bergbauschächte und der durch viele Stollen und Gänge ausgehöhlte Untergrund Iserlohns bilden aktuell ein Problem an verschiedenen Stellen und behindern oder verteuern Baumaßnahmen. Daher war der Einblick in die alten Grubenbilder hochinteressant, so dass die Erläuterungen zur Zeitgeschichte aktuell von Walter Ebeling und aus der Historie von Ernst Dossmann ein Gesamtbild der Iserlohner Bergwerkslandschaft ergaben, das bis heute auf Bauentscheidungen und Gründungssituationen Einfluss hat.
Anschaulich wurde anhand alter Bilder der im 19. Jahrhundert kursierende Spottvers belegt: „Das Eigentum in Iserlohn hat nicht viel zu bedeuten; denn baust du dir ein eigen Haus, Bergbau treibt dich doch hinaus.“
Die Kirche, die auf dem Grundstück der heutigen Karstadt-Immobilie stand, war aus Mauerwerk massiv erstellt worden und hatte so viele Risse, dass sie abgerissen werden musste.
Aktuelle Themen, die aufgegriffen wurden, verweisen auf die zurzeit durchgeführte Wahl zur Versammlung der Ingenieurkammer. Hier steht Dipl.-Ing. Tobias Hanspach für die Iserlohner Baumeistergruppe zur Wahl.
Die Architekten und Ingenieure wurden darüber informiert, dass bis zum 30. Dezember 2018 Bauanträge nach altem Recht, d.h. basierend auf der Landesbauordnung 2013, in NRW eingereicht werden können. Ab 1. Januar 2019 gilt die neue Landesbauordnung mit veränderten Vorschriften.
Die Mitarbeit und Mitgliedschaft in einer berufsständischen Vereinigung ist wichtig, um die Fachkenntnis der Architekten und Ingenieure sowie ihre Erfahrungen sowohl in neue Gesetze einzubringen als auch in Bezug auf die Weiterbildung gefördert zu werden.
Insbesondere die Weiterbildungen zur Datenschutz-Grundverordnung waren Themen der Fort- und Weiterbildung der Baumeister in diesem Jahr.

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