Endspurt
Jetzt unterschreiben für Aufbruch Fahrrad

Noch bis zum 1. Mai sammelt die Volksinitiative „Aufbruch Fahrrad“ Unterschriften, damit sich der Landtag in NRW intensiver mit dem Radverkehr beschäftigen muss.

Die Ziele

Gefordert wird ein Radverkehrsanteil von 25% in 2025, bisher liegt er bei nur 12%. Die Initiatoren haben dazu 9 Maßnahmen aufgezählt, wie das große Ziel erreicht werden kann.

  • Mehr Verkehrssicherheit: Vision Zero (null Verkehrstote) muss die oberste Priorität bei der Verkehrspolitik einnehmen.
  • Intensive Werbung für den Radverkehr. Der Tourismus wird derzeit schon gut umworben, der Alltags-Radverkehr allerdings nicht.
  • 1000 Kilometer Radschnellwege für den Pendelverkehr. Komfortable, weil breite und kreuzungsarme Radverbindungen, locken auch Unentschlossene auf das Rad.
  • 300 Kilometer überregionale Radwege pro Jahr. Bei Bau und Sanierungen von Landesstraßen sollen auch straßenbegleitende Radwege errichtet werden.
  • Fahrradstraßen und Radinfrastrukturen in den Kommunen. Das Land unterstützt Städte und Gemeinden bei der Verkehswende
  • Mehr Fahrrad-Expertise in Ministerien und Behörden. Bisher haben Menschen das Sagen, die wenig oder gar nicht Fahrrad fahren. Das soll sich ändern.
  • Kostenlose Mitnahme im ÖPNV. Die Multimodalität, also die Verknüpfung der Verkehrsmittel muss stärker gefördert werden
  • Fahrradparken und E-Bike Stationen. Fahrräder müssen sicher abgestellt werden können, ohne große Umwege in Kauf nehmen zu müssen. Ladestationen für Pedelecs wären das I-Tüpfelchen
  • Förderung von Lastenfahrrädern. Mit Lastenfahrrädern lassen sich viele Güter des täglichen Bedarfes und auch Kinder sicher bewegen.

Für wen?

Menschen, die sich bereits heute überzeugt durch den Dschungel der Städte per Rad bewegen, benötigen es vielleicht weniger. Auf das Rad sollen vor allem Leute gelockt werden, die sich bei den derzeitigen Bedingungen unsicher fühlen. Neben dem Unwohlsein im Mischverkehr mit PKW und LKW, schrecken auch Viele plötzlich endende Radwege und unklare Verkehrsführungen ab.
Aber auch für Menschen, die vom Auto nicht lassen können oder möchten, ist es von Vorteil, so viele Leute wie möglich zum Radfahren zu bewegen. Denn jeder Radfahrer mehr bedeutet ein Auto weniger im Stau vor sich!

Wer darf mitmachen?

Teilnahmeberechtigt sind Bürger, die in NRW gemeldet sind und bei den Landtagswahlen teilnehmen dürfen. Kinder und Jugendliche stehen also leider außen vor, dürfen ihre Eltern aber gerne überzeugen!

Bis wann?

Die Volksinitiative läuft offiziell bis zum 15. Juni. Da die Unterschriftenbögen aber in den jeweiligen Städten erst noch auf Legitimität überprüft werden müssen, dies einen logistischen Aufwand bedeutet und "ganz nebenbei" auch noch Europa-Wahlen anstehen, sollten die ausgefüllten Unterschriftenlisten bis zum 1. Mai zurückgegeben werden.

Wie und wo?

Auf der Internetseite finden sich alle Informationen zu offiziellen Sammelstellen und speziellen Sammelaktionen. Wer am kommenden Wochenende zum Beispiel das E-Bike Festival in Dortmund besucht, hat hier die Möglichkeit, seine Unterschrift zu leisten.
Man kann sich die Unterschriftenlisten aber auch herunterladen und ausdrucken. Lassen Sie doch Familienmitglieder, Freunde und Bekannte oder  Arbeitskollegen auch unterschreiben! Wichtig dabei: Pro Bogen nur eine Stadt, keine „Gänsefüsschen“, keine Schmierereien und keine Änderungen auf dem Bogen, ansonsten werden ganze Bögen ungültig! Die ausgefüllten Bögen anschließend bitte umgehend zur angegebenen Adresse schicken oder an einer der vielen offiziellen Sammelstellen abgeben. Stichtag: 1. Mai

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