Im Zeichen der roten Helme
Sparkasse Iserlohn trotz Niedrigzinsumfeld weiter auf Wachstumskurs / Umbau der Hauptstelle im Zeitplan

Der Vorstand der Iserlohner Sparkasse mit dem Vorsitzenden Dr. Christoph Krämer (Mitte), Thomas Nagel (li.) und Manfred Schäfer (re.) zeigten sich zufrieden mit der Jahresbilanz 2018 und auch dem Baufortschritt in der aktuell komplett entkernten Kundenhalle der Hauptstelle am Schillerplatz. Foto: Schulte
  • Der Vorstand der Iserlohner Sparkasse mit dem Vorsitzenden Dr. Christoph Krämer (Mitte), Thomas Nagel (li.) und Manfred Schäfer (re.) zeigten sich zufrieden mit der Jahresbilanz 2018 und auch dem Baufortschritt in der aktuell komplett entkernten Kundenhalle der Hauptstelle am Schillerplatz. Foto: Schulte
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Die Sparkasse Iserlohn zeigt sich gut aufgestellt und befindet sich weiter auf Wachstumskurs. Das konnten die Vorstandsmitglieder Dr. Christoph Krämer, Manfred Schäfer und Thomas Nagel jetzt bei Bekanntgabe der Jahresbilanz 2018 berichten.

Von Christoph Schulte

Iserlohn. "Die immer noch gute Konjunkturlage in Deutschland allgemein und auch in der heimischen Region bescherte der Sparkasse Iserlohn im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 erneut eine hohe Nachfrage nach Krediten", freute sich Vorstandsvorsitzender Dr. Christoph Krämer und konnte mit rund 1,63 Milliarden Euro die höchste Bilanzsumme aller Zeiten vermelden (+ 2,3 Prozent).
Das anhaltend niedrige Zinsniveau sorgte bei immer noch guter Konjunkturlage auch 2018 für eine hohe Investitionsneigung sowohl der privaten als auch der gewerblichen Sparkassen-Kunden. Darlehen im Gesamtvolumen von insgesamt 174,8 Millionen Euro wurden zugesagt, das sind nochmals 4 Prozent mehr als in 2017. Ebenfalls einen Boom verzeichnet die Sparkasse im Bereich der Immobilien. "Die Nachfrage nach Baugrund oder Bestandsimmobilien in Iserlohn ist nach wie vor hoch, das Investment in ,Betongold' ist seit Jahren eine wertstabile Alternative zur klassischen Geldanlage", erläuterte Dr. Krämer.
Die Kehrseite der anhaltenden Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank ist, dass Sparer praktisch keine Rendite mehr bei einer Geldanlage erzielen können. "Deshalb bevorzugten unsere Kunden 2018 kurzfristige Anlageformen wie Girokonten oder Tagesgeldkonten - auch wenn sie dort ihr Geld praktisch nur 'parken' und nicht auf Zinsen hoffen können", so der Vorstandschef. Aus der Sicht der Finanzexperten der Sparkasse seien daher Anlagen im Bereich der Wertpapiere sicherlich sinnvoller.

Fast eine Million für heimische Vereine

"Heutzutage kommt der Kunde für die täglichen Geldgeschäfte zwar seltener zur Sparkasse, die Sparkasse kommt jedoch auf vielen Wegen zu ihm. Persönlich für den Kunden da zu sein, das ist weiter die Maxime für die Kundenbetreuer der Sparkasse Iserlohn", betonte Dr. Krämer. Auch wenn die Sparkasse aufgrund des sich verändernden Kundenverhaltens Anfang Februar zwei Geschäftsstellen in Gerlingsen und der Iserlohner Heide schließen werde, gebe es auch zukünftig ein flächendeckendes Angebot. In Dröschede, Kalthof und am Nußberg bleiben die Selbstbedienungseinrichtungen erhalten. Am Nußberg werden darüber hinaus Mitarbeiter der Sparkasse für die Kunden da sein. In den Geschäftsstellen Grüne, Hennen, Wermingsen und Sümmern wird auch in Zukunft persönlich beraten. In Letmathe und rund um den Schillerplatz sind dann zusätzlich zur Kundenbetreuung auch die Spezialisten für die Baufinanzierung, die Immobilienvermittlung, das Private Banking, die Firmen- und Gewerbekundenbetreuung und die Versicherungsagentur zu finden.
Das Online-Banking gehört inzwischen für mehr als die Hälfte der Kunden zum Alltag. Dementsprechend baut die Sparkasse die Online-Möglichkeiten wie die Sparkassen-App oder die Internet-Filiale immer weiter aus. "Für jeden Bedarf wird es also auch in Zukunft eine komfortable Lösung geben, bis hin zum Bargeldlieferservice bis maximal 1.000 Euro gegen eine kleine Gebühr, der künftig neu im Angebot ist und mit dem im Einzelfall insbesondere für Senioren und mobilitätseingeschränkte Personen das benötigte Bargeld bis zur Haustür gebracht wird", erläutert Thomas Nagel.
Da die Förderung des Gemeinwohls zu den Kernaufgaben der Sparkasse Iserlohn gehört, flossen auch im Jahr 2018 umfangreiche Mittel an gemeinnützige Institutionen und Vereine - insgesamt 964.000 Euro für 254 Vorhaben.
Für 2019 hat sich die Sparkasse Iserlohn erneut einiges vorgenommen, wobei sicherlich die Umgestaltung und Sanierung der Hauptstelle am Schillerplatz im Fokus steht. "Die Sanierungsarbeiten liegen erfreulicherweise voll im Zeitplan", konnte Manfred Schäfer berichten. Das neue Glasdach ist seit wenigen Tagen fertig installiert. Damit sei das Gebäude geschlossen, so dass der Innenausbau nun zügig voranschreiten könne.
Im Herbst soll voraussichtlich der erste Bauabschnitt bezugsfertig sein und damit werden dann auch alle Kunden die neuen Gebäudeteile besuchen können. Das Siebeneck, in dem heute die provisorische Kundenhalle betrieben wird, wird anschließend renoviert. Im Frühjahr 2020 wird die Sanierung dann abgeschlossen.

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