Die zweifelhaften Erfolge von Hartz IV – Schikanen bewirken Leistungsverzicht

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Berlin: Bundesministerium für Arbeit und Soziales | „Was kaum jemand weiß: Mehr als jeder dritte Anspruchsberechtigte verzichtet auf Leistungen vom Arbeitsamt. Nach Berechnungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) beantragen bis zu 4,9 Millionen Menschen in Deutschland kein Hartz IV, obwohl sie Anspruch darauf hätten. Der Staat spart dadurch mehr als 20 Milliarden Euro pro Jahr.“
ndr
Ob man die Unterversorgung von 4,9 Millionen Bundesbürgern (4,9% der Gesamtbevölkerung) als Einsparung definieren will, ist allerdings Ansichtssache.

Gutachten: Jeder dritte Anspruchsberechtigte verzichtet auf Leistungen

Die Berichterstattung basiert auf einem Gutachten des IAB vom 17. Juni 2013 „Mikroanalytische Untersuchung zur Abgrenzung und Struktur von Referenzgruppen für die Ermittlung von Regelbedarfen auf Basis der Einkommens- und Verbrauchsstichprobe 2008“ im Auftrag des Bundesministerium für Arbeit und Soziales.“

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg wurde 1967 als Forschungseinrichtung der Bundesanstalt für Arbeit gegründet.

Ausschlussgrund: Selbstachtung

In einem Beitrag des NDR vom 17.05.2017 mit dem Titel „Zu stolz für die Stütze -
Warum Menschen auf Hartz IV verzichten“ stellt die Journalistin Silvia Kaiser zwei Personen vor, die durch Jobcenter-Schikanen in die Verelendung gedrängt wurden.

„Auch Florian O. aus Stocksee fühlte sich vom Arbeitsamt schikaniert, so sehr, dass er in der Psychiatrie landete. Er verzichtete danach auf Hartz IV und kämpft sich lieber als Tagelöhner durch.“

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