Kopfschmerzen im Sommer – Ursachen, Auslöser und wie man am besten damit umgeht

Stechend, pulsierend, hämmernd: Kopfschmerzen gehören zu den Leiden, die mehr als die Hälfte aller Bundesbürger, in mehr oder weniger periodischen Abständen, immer wieder plagen.

Unter Migräne oder Kopfweh im allgemeinen Sprachgebrauch verankert, wird das Leiden auf viele Ursachen zurückgeführt. Besonders anfällig scheinen die Menschen im Sommer zu sein. Wetter und Einflüsse der Umwelt spielen eine gewichtige Rolle, wenn stechende Kopfschmerzen plagen.

Wie geht man damit am besten um? Welche Maßnahmen zur Vorbeugung kann man treffen? Das wichtigste über den sommerlichen Kopfschmerz hier zusammengefasst.

Wie ist der Stand der aktuellen medizinischen Sichtweise zum Thema Kopfschmerz

Bei Kopfschmerzen handelt es sich im Regelfall um Reizungen der Nerven, die in den umkleidenden Kopforganen (Hirnhaut, Blutgefäß, Knochenhaut) liegen.

Wetter und Einflüsse aus der Umwelt gehören zu jenen Auslösern, die am meisten genannt werden. Der konkrete Nachweis, weshalb das so ist, ist nicht so einfach zu erbringen. Ein Grund, der in den letzten Jahren immer mehr in den Fokus rückt, ist Stress.

Plötzliche Kopfschmerzen und Migräne sind Symptome, die als Begleiter in psychischen Belastungssituationen immer öfter beobachtet werden. Wenn zusätzlich schwüles Wetter, die Hitze des Hochsommers dazu kommt, sind besonders sensible Menschen doppelt gefährdet.

Auslöser und Ursachen von Kopfschmerzen – ein Überblick

In den meisten Fällen ist es typischer „Spannungskopfschmerz“, den die Betroffenen als Zieh-Druck-Schmerz in den oberen Kopfregionen verspüren. Besonders auftretend bei psychischer Belastung, Stress, Wetterwechsel, aber auch schlechter Körperhaltung, über einen längeren Zeitraum hinweg.

Die Zufuhr von zu wenig Flüssigkeit, speziell in den Sommermonaten, ist ebenfalls eine sehr häufige Ursache. In dem Sinne zählen Kaffee und Alkohol nicht zu den „Durstlöschern“, da beide eine starke Wirkung auf die Entwässerung des Körpers haben.

Nikotin verengt die Blutgefäße und kann damit ebenfalls die Kopfschmerzen hervorrufen.

Laue Abende im Garten nach einem sommerlich heißen Tag, können zu den Highlights des Tages gehören. Ein leichtes Abendmahl im Freien, Freiheit genießen, entspannen. Und dennoch plagen Sie einige Stunden später heftige Kopfschmerzen. In dem Fall kommt Histamin als mögliche Ursache in Betracht. Es ist ein Stoff, der an vielen vitalen Funktionen des Körpers beteiligt ist, mit dem Nachteil, dass fast 5% der Bevölkerung an einer Histaminintoleranz leidet. Wenn Ihr Abendmahl viel Fisch enthalten hat, Käse, Hartwurst, Sauerkraut, Tomaten, Schokolade und Nüsse, dann kann genau eine Kombination daraus, plötzliche Kopfschmerzen verursachen.

Gibt es klassische Hausmittel, die gegen Kopfweh helfen?

Kopfschmerzen sind nicht unbedingt ein Leiden der Neuzeit, lediglich Stress als Ursache ist ein Symptom unserer Gesellschaft. Hausmittel, die sogenannte Volksmedizin, haben schon immer Hilfestellung und Linderung gebracht. Bis heute haben sie nichts von Ihrer Bedeutung für uns Menschen verloren. Aus der langen Reihe der Hausmittel eine Auswahl:

  • Mischen Sie Wasser mit Apfelessig und Honig (0,25 Wasser, 1 TL Honig, 1 TL Apfelessig) und trinken Sie den entstandenen Sirup jeden Morgen, mehrere Wochen lang. Apfelessig entspannt und wirkt krampflösend.
  • Holunderblütenessig wird ebenfalls eine besondere Wirkung zugesprochen. Zur Erzeugung setzen Sie die Holunderblüten in Apfelessig Nach zwei Wochen, kühl und trocken gelagert, kann das Gemisch abgefiltert und dann ggf. mit Wasser verdünnt werden. Zur Anwendung auf ein Leinentuch betränken und auf die Stirn geben.
  • Im Sommer sind Kaltwasseranwendungen besonders wohltuend. Beide Oberarme bis zur Hälfte eintauchen und im Abstand von 30 Sekunden wechseln. Das verringert die Durchblutungsmenge und wirkt sich so auf den Spannungskopfschmerz im Kopf aus.
  • Verschiedene Massagemischungen für den Nacken, verbunden mit Einreibungen (Pfefferminzöl, Massageöle, Melissengeist) sind entspannend und wohltuend. Die ätherischen Öle entfalten ihre Wirkung. Besonders empfohlen werden Mandelöl, Lavendel, Rosmarin, Wacholder.

Zusammenfassung Sommerkopfschmerz: Auslöser und Linderung

Leichte Kopfschmerzen beachten wir im Allgemeinen kaum. Sie können schon eine Vorstufe zu späterem, starkem Schmerz sein. Sommerliche Wetterlage, Hochdruckwetter, UV-Bestrahlung wirkt sich auf unseren Kopf und Organismus nachhaltig aus. Vor allem dann, wenn exzessiv „genossen“.

Sie sollten bei hochsommerlichen Wetter darauf achten, dass der Kopf bedeckt ist, tragen Sie am besten Sonnenbrillen um die Augen zu schonen.

Es besteht zwar kein statistisch nachweisbarer Zusammenhang zwischen einer Föhnwetterlage und Migräneanfällen. Viel eher wird Stress als Auslöser und Ursache gesehen. Tatsache jedoch ist, dass anfällige und sensible Personen besonders über starke Schmerzen klagen, wenn das „Wetter umschlägt“. Wetterfühligkeit ist auf den gesamten Organismus bezogen.

Schlussendlich ist es die richtige ärztliche Diagnose, die eine zielführende Behandlung ermöglicht. Viele Menschen meiden den Gang zum Arzt, weil Sie eine schlimme Auskunft (Tumorerkrankung) befürchten. Statistisch gesehen, löst ein Tumor selten Kopfschmerzen aus.

In vielen Fällen scheint der Griff zur Pille, die letzte Rettung. Vorsicht ist geboten, um nicht eine mögliche Abhängigkeit zu begründen. Untersuchungen haben ergeben, dass es unter Umständen die Schmerztabletten selbst sind, die die Kopfschmerzen auslösen.

Autor:

Bern Anse aus Isselburg

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