Gespräch auf dem Rittersitz Haus Horst in Kalkar .....

Diskussionsrunde auf Haus Horst Kalkar - von links: Frank Ruffing - Vorstandsvorsitzender Volksbank Kleverland eG, Gabi van Aaken - Bindeglied von Senioren zu den Kirchen, Mira Leskaj - Sozialer Dienst, Propst und Kreisdechant Johannes Mecking
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  • Diskussionsrunde auf Haus Horst Kalkar - von links: Frank Ruffing - Vorstandsvorsitzender Volksbank Kleverland eG, Gabi van Aaken - Bindeglied von Senioren zu den Kirchen, Mira Leskaj - Sozialer Dienst, Propst und Kreisdechant Johannes Mecking
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Miteinander reden, Ansichten und Überzeugungen, Meinungen und Thesen austauschen, auf Basis von Achtsamkeit und Toleranz diskutieren .... auf dem Rittersitz Haus Horst vor den Toren von Kalkar traf sich heute ein interessanter Gesprächskreis. Kreisdechant und Propst Johannes Mecking, Frank Ruffing - Vorstandsvorsitzender der Volksbank Kleverland eG, Gabi van Aaken - Bindeglied vieler Seniorinnen und Senioren zu den Kirchen und Glaubensgemeinschaften - und Mira Leskaj, stellvertretende Leiterin des Sozialen Dienstes der Seniorenresidenz Haus Horst in Kalkar.

Die Thematik sollte "Menschenwürde in Gesellschaft und Arbeitswelt" sein, ein Thema, welches aktuell hohen Stellenwert besitzt und in Zeiten steigender Armut zu den primären Aufgabenstellungen zählt.

Wer täglich ca. acht Stunden arbeitet, der sollte von seinem Lohn in Würde leben können, so die Meinung aller Diskussionsteilnehmer. Der Mindestlohn von knapp neun Euro reiche kaum, um bei einem Vollzeitjob würdevoll zu leben, im Arbeitsleben selbst wie auch im Rentenalter, da niedrige Löhne kleine Renten und Armutsrenten nach sich ziehen. Am Beispiel Österreich zeigt sich ein System, das dem Rentner monatlich deutlich mehr Rente gewährt.

Hier bei uns sollten Verbesserungen geschaffen werden, so auch die Forderung an unsere Politiker. Vielleicht auch der Hinweis, dass aus der Rentenversicherung ausschließlich Altersversorgung zu finanzieren ist, jedoch keine sachfremden Leistungen. Auch die einfachsten Arbeiten sollten würdevoll mit einem Lohn bezahlt werden, von dem man zufriedenstellend leben kann.

Unternehmen, die auch Leistungen außerhalb des Tariflohnes erbringen, sollten nicht vergessen werden. So unterstützt beispielsweise die Volksbank Kleverland u.a.  Mitgliedschaften der Mitarbeiter in Sportvereinen und zahlt einen Zusatzbeitrag zur Krankenversicherung im Fall eines Krankenhausaufenthaltes.

In Kleve hat die Kirche die soziale Schieflage im Blickfeld. An unterschiedlichen sozialen Einrichtungen ist die katholische Kirche hier maßgeblich beteiligt, zum Beispiel an der Tafel.
Kreisdechant und Propst Johannes Mecking erklärte, die Bezahlung der kirchlichen Arbeitnehmer sei gut und gerecht.

Auch sachlich vorgetragene und begründete Kritik an den Führungskräften wird begrüßt. Über ein Beschwerdemanagement und offene Diskussion könne man viel Positives bewegen und erreichen. Die Kirche selbst unterhält viele Krankenhäuser, Kindergärten und andere soziale Einrichtungen und beschäftigt eine Großzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Eine Brücke von Jesus zu Friedrich Wilhelm Raiffeisen wurde anschließend "gebaut"....

Zahlreiche Menschen konnten durch Raiffeisen effektive und praktische Hilfe bekommen.
Seinen 200. Geburtstag wird man in diesem Jahr feiern.

Die Lehre Jesu beinhaltet vieles aus den Werken des Friedrich Wilhelm Raiffeisen.
Beide Persönlichkeiten würdigen den Menschen, beide verhielten sich sozial sowie gemeinnützig.

Ein informativer Nachmittag ging in den späten Nachmittagsstunden zu Ende ....

Autor:

Willi Heuvens aus Kalkar

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