Es ist aus mit dem "Jenseits" :(

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Noch am Silvesterabend hatte Sohn Martin sich über den Satz "Gegen Mitternacht fahr ich mal schnell ins Jenseits" amüsiert, ab Neujahr sollte kein Mensch mehr an Aussprüchen dieser Art Gefallen finden können:(

Was hatte es nun mit diesem "Jenseits" auf sich?

Klar, das "Jenseits" ist nicht das "Pendant" zum "Diesseits", also nicht der Zustand der ewigen Glückseligkeit, den sich besonders die gläubigen Christen nach dem Tod erhoffen.

Aber halt! Mit dem Erleben von Glücksgefühlen hatte auch das "Jenseits", das sich direkt vor der berühmten Nikolai-Kirche in Kalkar befand, zu tun, und zwar besonders dann, wenn man sich dort in seeeehr geselliger Ehemaligen-Runde zu einem Klassentreffen zusammenfand. Besonders der Vormittag des 2. Weihnachtstages war ein beliebter Zeitpunkt für ehemalige SchülerInnen des Kalkarer Gymnasiums sich in dieser Kunst- und Kulturkneipe zu treffen, aber auch zu Silvester zog es viele ehemalige SchulkameradInnen und unsere ehemalige "Motorradclique" an diesen Ort, aber ntl :) nicht nur zu Silvester.

Was machte das "Jenseits" so anziehend?

Waren es die ständig wechselnden Ausstellungen, bei denen die verschiedensten KünsterInnen des Niederrheins ihre imposanten Werke präsentierten, oder waren es die regelmäßig auftretenden Live-Bands bzw. Solokünstler, die es verstanden, das gemütlich gestaltete Abendlokal mit gutem "sound" zu beleben?

Dass die Gäste dort Billard spielen konnten und sie neben alkoholischen und nichalkoholischen Limonaden, Säften, Drinks und Cocktails auch kleine lecker zubereitete "Snacks" zu sich nehmen konnten, trug bestimmt zur Beliebtheit dieser Kneipe bei.

Dann kam der besagte Silvesterabend, an dem der Eigentümer Hermann van Gemmeren sein Lokal zum letzten Mal öffnete. Natürlich war es gut besucht, auch viele Mitglieder der Familie van Gemmeren hatten sich zum Feiern der Silvesternacht am Kirchplatz im "Jenseits" eingefunden.

Als sich die Uhr Mitternacht näherte, kam es so, wie es kommen musste: Hermann ging mit einem Tablett voller Sektgläser herum und bot allen Gästen an, sich eines von den Gläsern zu nehmen. Ohne lange von ihm gebeten worden zu sein, spendeten die BesucherInnen den einen Euro, den Herman sich für eine Hilfsoragnisation in Bolivien erbeten hatte, bestimmt sehr gern. Gewiss griff der eine oder andere Gast auch tiefer in die Tasche. Wen könnte ein Feuerwerk mit einem Glas prickelnden, wohlschmeckenden Inhalts in der Hand unter der herrlichen Nicolai-Kirche und umgeben von vielen netten Menschen schon ungerührt lassen?

An dieser Stelle muss ich meinen Bericht leider abbrechen, da ich nicht länger bleiben konnte.
Verabschieden möchte ich mich mit einem herzlichen Dankeschön an Hermann für all die schönen Stunden, die wir bei ihm verbringen durften, nicht ohne meiner Hoffnung, dass man sich auf der einen oder anderen Geburtstagsfeier im Hause van Gemmeren oder Verweyen mal wiedersieht, Ausdruck zu verleihen!

Autor:

Hildegard van Hueuet aus Xanten

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