Jäger und Landwirte trafen sich zum Thema Biodiversität auf dem Acker – Was geht überhaupt?

Seit Jahren wird mit großer Besorgnis der Rückgang vieler Wildtierarten am Niederrhein beobachtet. Besonders unser heimisches Niederwild wie Rebhuhn, Fasan oder Feldhase werden zur Seltenheit auf den heimischen Feldern und Äckern. Welche Gründe hierfür eine Rolle spielen sind vielfältig.
Vor diesem Hintergrund trafen sich die Kalkarer Jägerschaft und die regionalen Landwirte zu einem Informationsabend auf den Mühlenhof in Niedermörmter. Eingeladen hatte der Hegering Kalkar und über 80 Zuhörer folgten gespannt den Ausführungen der Experten von Landwirtschaftskammer und der Stiftung Rheinischer Kulturlandschaft Niederrhein.
Diese referierten über niederwildfreundliche Förderungsprogramme und welche Möglichkeiten zur Biotopverbesserungen in der heutigen Agrarlandschaft passgenau umgesetzt werden können. Zum Ende der Veranstaltung stellte Felix Streuff, Landwirt und Jäger, seine positiven Erfahrungen mit der Umsetzung von Fördermaßnahmen aus der Sicht eines Praktikers vor und stellte dabei heraus, dass eine gute Zusammenarbeit von Landwirten und Jägern hierbei ebenfalls wichtig sei.
Aufgrund der hohen Teilnehmerzahl aus dem ganzen Kreisgebiet und den interessierten Wortmeldungen wurde wieder einmal verdeutlich, wie ernst die Jäger und Landwirte das Thema Natur – und Artenschutz für sich in Anspruch nehmen, resümierte der Hegeringleiter Norbert van den Berg den erfolgreichen Abend. tb

Autor:

Torsten Bockting aus Kalkar

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