Unfreundlicher Empfang der 600+ AfD Delegierte
Kalkar: Kritische Masse im Brüter

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Fast kam es mir vor, als ob der Schnelle Brüter eine Kritische Masse erreicht habe bei so vielen Hilfskräften, THW, Feuerwehr, Polizei etc. die vor Ort waren. Doch nicht, er ging ja nie ans Netz. Dennoch befand sich im Brüter – Kerni – Wunderland eine Kritische Masse. Und vielleicht war es ja auch so, dass dieser enorme Aufwand deswegen betrieben wurde. Wegen den paar Menschen die dort gegen Rassismus und gegen die AFD demonstrierten kann es wohl kaum gewesen sein.
Zuletzt habe ich so einen großen Aufwand 1982, bei der letzten Groß-Demo gegen den Brüter erlebt. hier klicken  
Es sollte eigentlich ein "Unfreundlicher Empfang der 600+ AfD Delegierte" werden zu der die Ortsgruppe Kreis Kleve des Bündnisses „Aufstehen gegen Rassismus“ aufgerufen hatte. Dazu kam es jedoch nicht so richtig, denn die Demo durfte nicht am Eingangsbereich stattfinden. So kamen die 600+ AfDler ohne die Demo wahrnehmen zu müssen in ihren Hochsicherheitstrakt, um weitere faschistische Ideen auszuBrüten.
Am Samstag Großdemo:
8 Uhr, Parkplatz Wisseler See: Auftaktkundgebung der Demo zum AfD-Bundesparteitag
9 Uhr: Demonstration ab Parkplatz Wisseler See in Richtung Wunderland
9.30 Uhr bis 14.30 Uhr Kreisverkehr Griether Straße/Mühlenstraße in Kalkar: Kundgebung mit Musik und Redebeiträgen (in unmittelbarer Nähe des Wunderland) hier klicken

Zum Parteitag der AFD, Michael Bay, Kleve: 
Brownies’ Friday in Kalkar
Alles entwickelt sich.
Der moderne Mensch unter anderem aus der Gruppe der Australopithecina, der moderne demokratische Staat aus der Gruppe der Herden und Stämme.
Es gibt sie noch, die Nischenhocker der politischen Evolution und Zivilisation.
Die AfDen.
Warum sie ausgerechnet den schönen herbstlichen Niederrhein für ihr Stammestreffen
ausgewählt haben, das ist eine Frage, die es wissenschaftlich zu untersuchen gilt.
Nun machen sie also ihr Thing in Kalkar, die Kamerad*innen der AfDen.
Natürlich nicht mehr draußen wie ihre Vorbilder, sondern wohlbehütet in künstlichen
Betonhöhlen.
Soviel Zugeständnis an die Evolution muss schon einmal gemacht werden.
Natürlich hätten sie diese Zusammenkunft auch verschieben können.
Das wollten sie aber nicht, vielleicht konnten sie es auch nicht.
Denn, wie ihre Vorbilder, gibt es sie nicht als einheitliche Gruppierung.
Vielmehr ist die Bezeichnung AfDen ein Oberbegriff für bestimmte Menschen, die im
Gebiet zwischen Rhein, Donau und Oder leben.
Was sie verbindet?
Sie haben eine recht wirre Identität, würden bevorzugt in Stammesverbänden leben
und bekämpfen sich regelmäßig untereinander, wenn sie nicht gerade gegen jemand
anderen kämpfen.
Was sie eint?
Nun, das ist ihre Angst vor Vielfalt und Vielschichtigkeit.
Eine Vielschichtigkeit, die Denken und Gelassenheit verlangt. Überlegen und Geduld.
Die Welt außerhalb ihres Stammes macht sie aggressiv, weil sie nichts anderes gelernt
haben, als dass alles Fremde gefährlich und bedrohlich ist.
Sie können sich nicht vorstellen, dass außerhalb ihrer Ansammlungen eine andere
Gesellschaft existiert, die nicht nach ihren Regeln funktioniert.
Es gelingt ihnen nicht, sich an Menschen zu erfreuen, die anders leben wollen, die
eigene Vorstellungen von sich und dem Leben zusammen mit anderen Menschen
haben.
Sie, die AfDen, haben ein schlichtes Bild von der Aufgabe der Welt um sie herum.
Damit die AfDen sich sicher und geborgen fühlen können, muss diese Welt genau so
sein wie sie wünschen, dass die Welt ist.
Wenn Wunsch und vermeintliche Wirklichkeit übereinstimmen, dann ist alles gut.
Wenn nicht, dann kommt das einer Katastrophe gleich.
Sie tragen vermutlich Waffen wie ihre Vorbilder, aber während des Things herrscht
Friedenspflicht.
Eingehegt wurde der Thingplatz ebenfalls, insoweit ist das Wunderland Gelände in
Kalkar doch geradezu wie geschaffen.
In den Ruhepausen können sie ja ins nahegelegene Dorf ziehen und dort die Kultstätte
der Ahnen besuchen.
Das wird ihnen sicherlich Freude bereiten, den AfDen.
Sie müssten allerdings dazu eine Maske tragen.
Zu ihrem Schutz und dem ihrer Mitmenschen.

Autor:

GünterVanMeegen-DieGrünen aus Bedburg-Hau

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