Stefan Miss aus Xanten sicherte sich den Sieg um den großen Preis von Kalkar

Am vergangenen Wochenende konnten viele Zuschauer auf dem Gelände des Reitvereins von Seydlitz Kalkar spannenden Reitsport verfolgen.  Foto:Heike Janßen-Lensing
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Am Wochenende veranstaltete der Reiterverein Seydlitz Kalkar sein großes Dressur- und Springturnier des Jahres am Wisseler See. Alle Vorhersagen standen auf Sturzregen von oben und leider behielten sie recht. In den beiden Nächten vor den Turniertagen regnete es insgesamt 85 Liter pro Quadratmeter. Allein der Dressurplatz mußte vor dem Start der Dressuren bis zur schweren Klasse 40.000 Liter Wasser schlucken.

Aber die Seydlitzer - allen voran die beiden Platzwarte Ernst Janßen und Markus Heynen - sagten den Wassermassen den Kampf an. Die Ebbe-Flut Anlage des Vereins funktionierte und das überschüssige Wasser wurde mit Fässern vom Platz transportiert. Mit jeweils einer halben Stunde Verspätung konnten die Dressurreiter auf einem perfekten Viereck an den Start gehen. Übers Internet wurden die Reiter über den guten Zustand der Kalkarer Plätze durch Beweisfotos informiert, so dass die Startbeteiligung spätestens ab Mittag äußerst zufriedenstellend war. Selbstverständlich hielt auch der Springplatz seinem Ruf stand und bot trotz des Regens guten Gripp für die Vierbeiner im Parcour.

Die höchste Wertzahl bei den Dressuren erhielt Matthias Bouten auf Krack in der Dressurprüfung der Klasse S* "Prix St. Georges" mit 789 Punkten. Besonderen Applaus erhielt das Paar Lucia van Husen auf ihren Haflinger "Lutz". Es ist immer wieder schön, daß auch Exoten im Dressurviereck hervorragende Leistungen zeigen und das Publikum begeistern. Die zweite Abteilung der Dressurprüfung der Klasse S gewann Miranda Rongen auf Decor Delatio mit einer Punktzahlt von 787 Punkten.
Aus kalkarer Sicht erfolgreichste Reiterin war Christina Neinhuis auf ihrer Stute Pallimé mit einem Sieg und einem zweiten Platz in den L-Springprüfungen.

Den Arzneimittel-Cup.de konnte Carina Schoofs auf La Luna vom Reiterverein von Driessen-Asperden-Kessel für sich entscheiden. Sie gewann die letzte Qualifikation des Cups mit einer Nullfehler-Runde in der schnellsten Zeit.
Vor einer enorm großen Zuschauerkulisse bildete der "Große Preis von Kalkar" die Abschlussprüfung der Turniers. In der Springprüfung der Klasse M** mit Siegerrunde ritt die Springelite um den Sieg. Einzig dem Xantener Stefan Miss auf dem braunen Quaterback gelang ein Nullfehler-Ritt innerhalb der vorgegebenen Zeit. Damit gewann er diese Springprüfung vor Thorsten Nienhaus auf Venz und Lukas Wilmsen-Himmes auf Lady-Windsor.
Die Aktiven des Reitervereins, rund um ihren Vorsitzendes Richard Hartung, blicken stolz auf diese gelungen Reitveranstaltung unter den stark erschwerenden Bedingungen des Starkregens zurück.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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