Wechsel bei der Luftwaffe: General Naskrent übergibt an General Wundrak

Bei der Abnahme der Paradeaufstellung: (von links nach rechts) General Mark A. Welsh, Generalmajor Joachim Wundrak, Generalleutnant Peter Schelzig und Generalleutnant Dieter Naskrent. Foto: Luftwaffe
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  • Bei der Abnahme der Paradeaufstellung: (von links nach rechts) General Mark A. Welsh, Generalmajor Joachim Wundrak, Generalleutnant Peter Schelzig und Generalleutnant Dieter Naskrent. Foto: Luftwaffe
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Mit einem feierlichen Übergabeappell hat am 24. April 2012 der Befehlshaber des Luftwaffenführungskommandos, Generalleutnant Peter Schelzig, und der Befehlshaber des Alliierten Luftstreitkräftehauptquartiers in Ramstein, der US-General Mark A. Welsh, die Führung über das Kommando Operative Führung Luftstreitkräfte (KdoOpFüLuSK) und das Combined Air Operations Centre UEDEM (CAOC UEDEM) von Generalleutnant Dieter Naskrent an Generalmajor Joachim Wundrak übergeben.

Fast zwei Jahre stand General Naskrent an der Spitze dieser beiden Dienststellen und war zudem der geschäftsführende Direktor des multinationalen Joint Air Power Competence Centre sowie nächsthöherer Vorgesetzter der Führungszentrale Nationale Luftverteidigung und des Weltraumlagezentrums. Naskrent wechselt jetzt nach Bonn in das Amt des Stellvertretenden Inspekteurs der Luftwaffe.

In seiner Ansprache an die angetretene Truppe machte General Naskrent aus seinem Herzen keine Mördergrube, als er zugab, wie schwer ihm der Abschied falle. „Ich habe mich sehr wohlgefühlt hier“, so der General, „nicht nur in der von-Seydlitz-Kaserne und auf dem Paulsberg, sondern auch in der Region.“ Er habe großen Respekt vor den Leistungen der ihm in den vergangenen fast zwei Jahren unterstellten Soldaten und Mitarbeitern. „Sie haben stets den Gedanken vom Team Luftwaffe mit Leben erfüllt“, so der Offizier, „dafür danke ich Ihnen.“ General Naskrent betonte aber auch das über viele Jahre gewachsene, gute Verhältnis zwischen dem Standort und dem Kreis Kleve mit seinen Kommunen. Er erinnerte an viele gemeinsame Veranstaltungen, ob nun in einer der Kasernen oder auch außerhalb: „Wir Soldaten fühlen uns hier gut aufgehoben, und sind vollständig in das gesellschaftliche Leben integriert.“ Stellvertretend für die vielen anwesenden Bürgermeister dankte er dem ersten Bürger der Garnisonsstadt Kalkar, Gerhard Fonck, für die Wertschätzung die er und alle Bundeswehrangehörigen hier am Niederrhein täglich erfahren.

Der Nachfolger Naskrents, Generalmajor Joachim Wundrak, kann als Transportflugzeugführer nicht nur auf zahlreiche Truppen- und Führungsverwendungen zurückblicken, sondern bringt darüber hinaus auch die Erfahrung aus zwei Auslandseinsätzen in Bosnien-Herzegowina und Afghanistan mit an den Niederrhein. Der reibungslose Übergang in die künftige Struktur der Luftwaffe sei für ihn die größte Herausforderung. Am 1. Oktober nächsten Jahres soll in Kalkar und Uedem das heutige KdoOpFüLuSK mit der Führungszentrale Nationale Luftverteidigung und dem Weltraumlagezentrum zu einem Zentrum Luftoperationen verschmelzen. Rund 450 zusätzliche Dienstposten werden dann an den Niederrhein verlagert. „Dieser Aufbau findet vor dem Hintergrund knapper Haushaltsmittel unter schwierigen Bedingungen statt“, so General Wundrak. Er sei jedoch zuversichtlich, dass diese Herausforderung gelinge: „Mit harter Arbeit, Flexibilität und innovativen Ideen werden wir unsere Ziele erreichen.“

Die Entscheidung zu diesem Wechsel in der Führungsverantwortung am Luftwaffenstandort Kalkar / Uedem war sehr kurzfristig gefallen. So blieben dem Projektteam gerade einmal fünf Wochen Zeit den Appell und den anschließenden Empfang mit fast 250 Gästen vorzubereiten. Wie gut dies gelungen war, gefiel vor allem dem amerikanischen Viersterne-General Mark A. Welsh, der der Projektgruppe ausdrücklich für die würdevolle Zeremonie dankte. Der Ehrenzug war durch das zweite Bataillon des Objektschutzregimentes der Luftwaffe aus Kerpen gestellt worden. Für den musikalischen Rahmen sorgte das Luftwaffenmusikkorps 3 aus Münster. Das Swingtett des traditionsreichen Musikkorps aus der Westfalenmetropole hatte den Empfang musikalisch untermalt.

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Lokalkompass Kleve aus Kleve

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