Bamboo-Tattoo: Ted Bartnik lernte traditionelles Kunsthandwerk aus Thailand

Mister Nong aus Thailand weihte Ted Bartnik in die traditionelle Kunst des Tätowierens ein. Fotos: privat
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Der bekannte Kamener Künstler und Tätowierer Ted Bartnik nutzte seine letzte Reise in den fernen Osten nicht nur zum Surfen und zum Meditieren, sondern er lernte in Thailand zudem die traditionelle Technik des Bamboo-Tattoos kennen.

Eher zufällig begegnete Ted seinen Lehrmeister „Mister Nong“ in einem kleinen Dorf in den Bergen. Dieser nahm ihn mit in sein Haus und machte den Kamener mit der alten Bambus-Technik vertraut. „Mister Nong nahm sich viel Zeit für mich. Als Dank gab ich ihm Geld, das für gemeinnützige Anschaffungen im Dorf genutzt werden soll“, verrät er.
Bei der Kunst des Boboo-Stechens werden heutzutage anstatt Bambus-Stäbe sterile Nadeln benutzt, die an einem Bambus-Stab befestigt werden. Die Zahl der Nadeln variiert je nach Detail des Tattoos. „Durch die Verlängerung des Armes mit dem Bambus-Stab muss man noch filigraner arbeiten“, erklärt Ted Bartnik.
Bei einem Bamboo-Tattoo wird nur manuell, das heißt per Hand tätowiert. „Dadurch nimmt die Haut weniger Schaden. Es blutet auch weniger. Allerdings dauert die Arbeit an so einem Tattoo auch bedeutend länger. “
Denn beim Bamboo-Tattoo gleite die Nadel weniger zerstörend in die Haut. Es entstehen angeblich geringere Gewebeverletzungen. „So kommt es zu keinen blutenden Wunden und nur zu minimaler Krustenbildung“, meint Ted, der in entspannter Atmosphäre ab jetzt in seinem Laden diese thailändische Kunstform zelebrieren möchte.
Er ist in dieser Technik bereits bestens geübt. „Bei meinem ersten Bamboo-Kunstwerk versuchte ich mich an einem Schwein, das Mister Nong bei meinem Besuch schlachten ließ.“
Danach fassten einige Bewohner des Dorfes Vertrauen zu dem Kamener und ließen sich ebenfalls von ihm „stechen“.
Ob das in Thailand traditionelle Bamboo-Tattoo auch hierzulande ein Trend wird, kann Ted Bartnik nicht beantworten. Für ihn ist es wichtig, dass er einen Einblick in die Kultur gewinnen durfte.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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