Kamen: Der 183. Schrubbhagen-Gang der Schuhmacher...

Unter Leitung von Obermeister Bernhard Steinbrink (vorn) machten sich jetzt knapp 20 SchuhmacherInnen der „Schuhmacher-Innung Hellweg-Lippe“ auf, um das Grundstück der Innung an der Kamener Seseke (den sogenannten Schrubbhagen) wieder in Augenschein zu nehmen. Foto: privat
  • Unter Leitung von Obermeister Bernhard Steinbrink (vorn) machten sich jetzt knapp 20 SchuhmacherInnen der „Schuhmacher-Innung Hellweg-Lippe“ auf, um das Grundstück der Innung an der Kamener Seseke (den sogenannten Schrubbhagen) wieder in Augenschein zu nehmen. Foto: privat
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

… ist Geschichte, so wie diese lange Tradition überhaupt weit in die Geschichte des Handwerks in Kamen zurück nachzuvollziehen ist: einmal im Jahr, immer in der Woche nach Karneval.

Unter Leitung von Obermeister Bernhard Steinbrink machten sich jetzt knapp 20 SchuhmacherInnen der „Schuhmacher-Innung Hellweg-Lippe“ auf, um das Grundstück der Innung an der Kamener Seseke (den sogenannten Schrubbhagen) wieder in Augenschein zu nehmen – und anschließend im Hotel Stadt Kamen über das abgelaufene Schuhmacher-Jahr zu diskutieren. Am „Schrubbhagen“ (Zufahrt über die Bahnhofstraße) wurden in alter Zeit die Leder für Schuhe „geschrubbt“, da hier das Wasser schnell (aber nicht zu schnell!) vorbeifloss. Seit 2014 existiert an dieser Stelle ein kleiner Ruheort für Spaziergänger mit Bank und Informations-Stele – mit initiiert und unterstützt von Schuhmacher-Innung und Kreishandwerkerschaft Hellweg-Lippe.

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