Jugendprojekt
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Die Bergkamener Streetworker Arne und Imke Arndt (4.v.l. und 6.v.l) mit Referenten und Experten des Video-Workshops
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  • Die Bergkamener Streetworker Arne und Imke Arndt (4.v.l. und 6.v.l) mit Referenten und Experten des Video-Workshops
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Zu einem besonderen Videoprojekt laden die Bergkamener Streetworker Imke und Arne Vogt in den Sommerferien ein. Bei verschiedenen Workshops zu den Themen Parkour, Graffiti, Outfits, Musik und Texte sowie Streetdance können Jugendliche eigene kreative Ideen entwickeln und umsetzen. Aus den einzelnen Aktionen entsteht dann zum Schluss ein drei- bis fünfminütiger Videoclip. Zu allen Bereichen haben sich die Streetworker kompetente Verstärkung geholt.

Los geht es am 5. August mit Parkour. Die Dortmunder Gruppe Symphony of Movement wird die Jugendlichen ab 14 Jahren in die Kunst einweisen, sich geschmeidig durch einen urbanen Hindernisparcours zu bewegen. An jeweils drei Nachmittagen treffen sich Trainer und Schüler jeweils von 16 bis 20 Uhr am Stadtmarkt und am Unterstand der Eishalle. Am letzten Tag des Workshops, dem 7. August, entsteht dann ein Video der Parkour-Choreografie.

Ebenfalls am 7. August treffen sich auch die Graffitikünstler des Projekts zum ersten Mal. Sie treffen sich von 15 -19 Uhr im Stadtmarkt, am 8. August am Unterstand der Eishalle und am 9. August am Yellowstone in Oberaden, wo sie zum Abschluss des Workshops eine Wand gestalten können.

Um Outftits, Musik und Texte geht es dann vom 12. bis zum 16. August. Im Jugendheim Spontan in Rünthe stellen Musiker die Musikrichtungen HipHop, Punk und Metal vor. Gemeinsam mit den Experten sollen die Jugendlichen ein Musikstück erarbeiten, den Text dazu schreiben und die passenden Outfits für ein Musikvideo kreieren.

Den Abschluss des Projektes bildet dann die Streetdance-Einheit, die vom 17. bis zum 18. August jeweils von 12 bis 16 Uhr im Jugendheim Spontan angeboten wird. „Wenn alles nach Plan geht, dann können wir mehrere Musikstücke aufnehmen, eine Choreo dazu einstudieren und das alles auf Video festhalten“, sagt Arne Vogt.

Wenn alles soweit im Kasten ist, kann gemeinsam mit dem Jugendlichen das vorhandene Material gesichtet werden. Für Postproduktion und Schnitt sind drei Tage geplant, am Ende soll dann ein möglichst professionell gestaltetes Musikvideo entstehen, vielleicht auch mehrere. „Das Ziel des Projektes ist es, aus unterschiedlichen Szeneelementen eine Einheit zu machen“, erklärt Arne Vogt. „Es soll die Botschaft transportieren, dass unterschiedliche Szenen gemeinsam etwas erreichen können, auch wenn sie verschieden sind.“

Teilnehmen können Jugendliche ab 13, 14 Jahren. Das offene Angebot, für das keine Anmeldung erforderlich ist, wird aus Mitteln des Landesministeriums für Familie finanziert. Pro Teilbereich können rund 20 Jugendliche bei den Workshops mitmachen. Die Streetworker werden auch mit Flyern und Plakaten für das Projekt werben.

Die Bergkamener Streetworker Arne und Imke Arndt (4.v.l. und 6.v.l) mit Referenten und Experten des Video-Workshops
Imke Arndt mit dem Plakat für den Szenetreff

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