Marie-Curie-Gymnasium Bönen
US-Konsulat würdigt Bönener Pädagogen zur amerikanischen „Lehrerwoche“

MCG-Englischlehrer Karsten Brill, US-Generalkonsulin Fiona Evans, Lehramtsanwärter Lukas Nikolai (v.l.n.r.)
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  • MCG-Englischlehrer Karsten Brill, US-Generalkonsulin Fiona Evans, Lehramtsanwärter Lukas Nikolai (v.l.n.r.)
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Seit 1980 steht die erste Maiwoche in den USA immer unter einem besonderen Motto: In der so genannten Teacher Appreciation Week (auf deutsch: Woche der Lehreranerkennung) wird im gesamten Land die Arbeit von Lehrerinnen und Lehrern gewürdigt. Grund genug für Fiona Evans, US-amerikanische Generalkonsulin in Düsseldorf, diese Tradition über den Atlantik nach Europa zu holen und Lehrkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen in ihre Residenz in der Landeshauptstadt einzuladen, darunter auch zwei Englischlehrer des Marie-Curie-Gymnasiums Bönen: Karsten Brill und Lukas Nikolai.

„Die deutsch-amerikanische Freundschaft ist eine tiefe und solide Verbindung, aber sie muss ständig gefestigt und erneuert werden“, sagt Diplomatin Evans. Es sei wichtig, junge Menschen zu begeistern und mit ihnen über politische und gesellschaftliche Themen zu diskutieren. Ohne die Leidenschaft und das Engagement von Lehrkräften sei dies nicht möglich, so Evans. In Anwesenheit der Landtagsabgeordneten Franziska Müller-Rech (FDP) und Frank Rock (CDU) sowie Friederike Heine, Vertreterin des Referats für Internationalen Austausch des Ministeriums für Schule und Bildung Nordrhein-Westfalen, dankte sie den Pädagoginnen und Pädagogen für ihre Arbeit.

Brill nimmt den Dank gerne an, „aber nur stellvertretend für das gesamte MCG-Kollegium“, wie er betont. Im laufenden Schuljahr habe es bereits mehrere Kooperationen mit dem US-Konsulat gegeben: Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 11 besuchten die Generalkonsulin in Düsseldorf und diskutierten mit ihr über aktuelle Themen. Im Gegenzug besuchte eine amerikanische Studentin den Unterricht des Marie-Curie-Gymnasiums an mehreren Tagen und sprach mit Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 und 8 bis zur Oberstufe über das Leben in den USA. „Unabhängig davon, wer in den jeweiligen Ländern gerade regiert: Persönliche Begegnungen und Austausch der Menschen stehen im Mittelpunkt“, erläutert Brill.

Zwei weitere Highlights stehen in diesem Schuljahr noch aus: Mehrere Oberstufenkurse des MCGs haben an dem Wettbewerb Going Green der US-Botschaft Berlin teilgenommen und werden Ende Juni ihre Ergebnisse im Schulministerium in Düsseldorf präsentieren. Zuvor wird an die Berliner Luftbrücke vor 70 Jahren erinnert, eine der größten Hilfsaktionen der Geschichte. Das US-Konsulat hat dazu ein Projekt „airlift in a box“ (deutsch: Luftbrücke in einer Schachtel) kreiert. Es soll in spielerischer Weise die Schülerinnen und Schüler mit diesem historischen Ereignis vertraut machen. Dazu hat das Konsulat Schuhkartons mit Informationen zur Berliner Luftbrücke zusammengestellt, die es an Schulen schickt - natürlich auch an das MCG. Da die Rosinenbomber der Amerikaner auch Süßigkeiten im Gepäck hatten, gibt es im Karton natürlich auch amerikanische Produkte zum Ausprobieren. „Unsere Idee ist, mit diesem Projekt ein wenig zum Verständnis der deutsch-amerikanischen Partnerschaft und der gemeinsamen Werte der Länder beitragen zu können“, erklärt Generalkonsulin Fiona Evans.

„Dass die ganzen Projekte auf Englisch stattfinden ist natürlich ein weiterer Vorteil“, lacht Englischlehrer Brill. „So können unsere Schülerinnen und Schüler ihre im Unterricht erworbenen Kenntnisse gleich ausprobieren und anwenden. Gelungene Kommunikation ist unser Ziel.“

MCG-Englischlehrer Karsten Brill, US-Generalkonsulin Fiona Evans, Lehramtsanwärter Lukas Nikolai (v.l.n.r.)
Empfang in Residenz der US-amerikanischen Generalkonsulin Fiona Evans (links) in Düsseldorf

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