Normalität für das Hellmig-Krankenhaus in Kamen
Corona-Station ist leer

Das Hellmig-Krankenhaus Kamen.

Keine Corona-Behandlungen mehr: Ins Hellmig-Krankenhaus Kamen kehrt wieder ein Stück Normalität ein Ab Mittwoch sind Patientenbesuche wieder eingeschränkt möglich – Ärzte rufen dazu auf, verschobene Vorsorgeuntersuchungen, Operationen und Behandlungen jetzt anzugehen

Weil im Hellmig-Krankenhaus aktuell kein Corona-Patient mehr behandelt wird (und eventuell erkrankte, neue Patienten direkt in das Knappschaftskrankenhaus Dortmund verlegt werden), kehrt die Kamener Klinik jetzt Schritt für Schritt zur Normalität zurück.

Ab sofort sind wieder Patientenbesuche möglich - und zwar täglich von 15 bis 19 Uhr.
Allerdings bleibt Vorsicht das oberste Gebot. Deshalb darf ein Patient zeitgleich immer nur einen Besucher empfangen. Und: Es gilt die 3-G-Regel. Besucher müssen entweder getestet (Schnelltest nicht älter als 24 Stunden), geimpft oder genesen sein. Am Eingang erfolgt eine schriftliche Registrierung, während des Aufenthaltes im Krankenhaus müssen Besucher eine FFP2-Maske tragen und die üblichen Hygieneregeln einhalten. Für Besucher der Intensiv-Station gelten Sonderregelungen.

Leitung freut sich mit den Patienten

Krankenhausleiter Ansgar Schniederjan freut sich mit Patienten und Angehörigen, dass nun wieder Besuche möglich sind: "Wir wissen, dass der persönliche Beistand durch nahestehende Menschen die Genesung fördert." Zusammen mit der Ärzteschaft des Hauses ruft er dazu auf, nun auch wieder konsequent und umfassend an die eigene Gesundheit zu denken: "Das betrifft sowohl Vorsorgeuntersuchungen als auch Operationen und Behandlungen, die wegen der Pandemie verschoben wurden", so Schniederjan.

Autor:

Heike Marie Westhofen aus Mülheim an der Ruhr

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