Kreispolizei Unna freut sich über tierischen Schüler mit "Supernase"
Kalli will mal ein großer Polizeihund werden

Letzte Woche hat Kalli schon mal bei der Polizei in Unna hineingeschnuppert. Foto: Polizei Kreis Unna
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Etwa 16 Wochen ist der kleine Kalli alt, hat aber schon große Pläne – oder zumindest seine Ausbilder: Wenn alles klappt, wird er möglicherweise in ein paar Jahren bei der Polizei eingesetzt, eventuell hier im Kreis Unna.
Momentan ist für Kalli ein familiäres Umfeld wichtig, erklärt Bernd Pentrop, Polizeihauptkommissar und Leiter der Pressestelle der Kreispolizeibehörde Unna. „Sein Hundeführer ist sein festes Herrchen, bei dem er auch lebt.“ Das wird auch in seinem Ruhestand so sein. Noch ist er aber davon weit entfernt.
In seinem möglichen Einsatzgebiet war Kalli auch schon. „Der kleine Rabauke hat sich seine Unbekümmertheit bewahrt und tobt noch ordentlich herum“, freut sich die Pressestelle der Polizei Kreis Unna, die Kalli kürzlich besucht hat.
Ausgesucht werden die Hunde in der landesweiten Hundezucht. Seit 1988 hat die Polizei NRW eine landeseigene Zucht von Diensthunden. Diese stammen aus der Rasse Malinois an, die zu den Belgischen Schäferhunden gehört. Ausgebildet werden sie beim Landesamt für Ausbildung, Fortbildung und Personalangelegenheiten (LAFP) NRW in Schloss Holte-Stukenbrock.
Die Diensthundeführer bereiten die ausgewählten Tiere darauf vor, als Schutzhund eingesetzt zu werden. Nach ihrer Erstzertifizierung für den Diensthund-Einsatz können geeignete Hunde auch als Spürhunde weiter fortgebildet und zusätzlich für die Suche nach Rauschgift, Sprengstoffen, genutzten Schusswaffen sowie Personen eingesetzt werden. Die Vierbeiner müssen alle 24 Monate im Rahmen einer Zertifizierung ihre Einsatzfähigkeit als Diensthund sowie als Spürhund unter Beweis stellen. Ausnahmen bilden die Sprengstoffspürhunde, die spätestens alle 15 Monate einen erneuten Nachweis ihrer Supernase erbringen müssen. Darüber hinaus werden Diensthunde bei der Polizei NRW auch als Datenspeicherspürhunde eingesetzt.
Kalli ist ein Malinois, ein Belgischer Schäferhund. Der Belgische Schäferhund trägt seinen Kopf recht hoch; die Winkelung beträgt fast 90 Grad von Hals zu Rückenlinie im Vergleich zu etwa 45 Grad bei seinem „Verwandten“, dem Deutschen Schäferhund. Dieser wirkt von der Seite betrachtet rechteckig, also länger als hoch, der „Belgier“ dagegen ist quadratisch gebaut und wenig gewinkelt. Kalli verfügt damit über eine hohe Geschwindigkeit, Wendigkeit und Springvermögen – alles gut für die Polizeiarbeit zu gebrauchen.
(Text: Tobias Weskamp)

Letzte Woche hat Kalli schon mal bei der Polizei in Unna hineingeschnuppert. Foto: Polizei Kreis Unna
Der kleine Kalli will mal ein großer Polizeihund werden. Foto: Polizei Kreis Unna
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Lokalkompass Kamen/Bergkamen/Bönen aus Kamen

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