Baubeginn des Schießzentrums Unna-Hamm in Bergkamen

Die ersten Bagger rollen an: Joachim Trebing, Geschäftsführer der Schießzentrum Unna-Hamm, rechnet mit der Fertigstellung der Anlage im ersten Quartal 2019. Foto: privat
  • Die ersten Bagger rollen an: Joachim Trebing, Geschäftsführer der Schießzentrum Unna-Hamm, rechnet mit der Fertigstellung der Anlage im ersten Quartal 2019. Foto: privat
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Endlich haben die die Bauarbeiten auf dem Gelände des Schießzentrums Unna-Hamm begonnen. „Wir freuen uns, dass es los geht. Die ersten Arbeiten sind schon gemacht“, berichtet Prof. Dr. Lothar Reinken, Vorsitzender der Kreisjägerschaft Hamm. Ende letzter Woche kam endlich den lang ersehnten Förderbescheid des Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz.

Der Bau wird des Weiteren von Geldern und Krediten der Kreisjägerschaften Unna und Hamm finanziert. Reinhard Middendorf, der Vorsitzender der Kreisjägerschaft Unna betont: „Bei den Fördermitteln aus der Jagdabgabe handelt es sich nicht um Steuermittel, sondern um Gelder, die die Jäger in NRW selbst in die Kasse der Jagdabgabe beim Ministerium eingezahlt haben.“
Der geplante Schießstand, der aus einem jagdlichen Schießstand, einer Raumschießanlage und einem Geschäft mit Büchsenmacherei bestehen wird, sei in dieser Form einmalig in Deutschland.

Für Ausbildung und Training

Der jagdlichen Schießstand besteht aus vier 100 Meter Bahnen, fünf Pistolenbahnen, einer Kipphasenanlage und der Möglichkeit auf den „laufenden Keiler“ zu zielen.
Für die Raumschießanlage besteht ein Mietvertrag mit Achim Trebing aus Kamen. Für das Geschäft und die Büchsenmacherei wurde ein Vertrag mit einer Firma aus Fürstenau abgeschlossen.
Das Schießzentrum wird über die modernste Schallschutztechnik in Deutschland verfügen. „Auch sicherheitstechnisch werden die höchsten Auflagen erfüllt werden.“, erklärt Prof. Reinken.

Für Jäger, Bundespolizei und Zoll

Beweggründe für den Bau eines neuen Schießzentrums gab es viele. Die Jägerschaft soll hier die Möglichkeit haben, alle staatlich geforderten Schießnachweise abzuleisten. Zudem kann hier die Jungjägerausbildung stattfinden.
Der Schießstand beinhaltet zudem die Möglichkeit des Trainings und Ausbildung von Bundespolizei und Zoll. So soll nach der Fertigstellung die Schießraumanlage vormittags durch verschiedene Behörden ausgelastet werden. Am Nachmittag wird der Schießbetrieb für Jäger möglich sein.
Joachim Trebing, Geschäftsführer der Schießzentrum Unna-Hamm, rechnet mit der Fertigstellung der Anlage im ersten Quartal 2019.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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