Gibt es bald ein Bildungszentrum für Flüchtlinge in Bergkamen?

Wehen bald die Fahnen der UNESCO und UN über Bergkamen? Letzten Monat kam es zu einem ersten Treffen von Roland Schäfer, Bürgermeister der Stadt Bergkamen, Peter Reichenbach, Dekan RCE Ruhr (Regional Center of Expertise on Education for Sustainable Development) und Dirk Fißmer, Vorstand EFA (Educatin for all).

Gerne würden alle Beteiligten ein Kompetenz- und Bildungszentrum in Bergkamen an den Start bringen. Eine Voraussetzung dafür wäre zunächst eine geeignete Immobilie.
"Gelder aus verschiedenen Quellen wurden bereits beantragt und werden hoffentlich auch schnell genehmigt", erklärt Dirk Fißmer.
Die Chancen dafür stünden gut, ist sich der EFA-Vorsitzende sicher, da ähnliche Projekte schon andererorts realisiert worden seien.
Zudem sind in Bergkamen starke Fürsprecher vorhanden: Roland Schäfer ist als Präsident des Städte- und Gemeindebundes und als Bürgermeister der Stadt an einer Umsetzung genauso interessiert, wie der Landrat des Kreises Unna, Michael Makiolla.
"Wehende Fahnen der UNSECO über Bergkamen wären sicher ein gutes Aushängeschild für unsere schöne Stadt", so Fißmer.
Kritikern, die jetzt laut werden und sich darüber aufregen, dass bei leeren Kassen keine Immobilie freigegeben werden kann, sei gesagt: Die Immobilie des Liegenschaftsamtes Bergkamen steht seit einigen Jahren leer und müsste aufwendig modernisiert, im schlimmsten Fall abgerissen werden. Weitere Kosten würden zudem vom Verein finanziert.

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