Gymnasium Bergkamen setzt im Lockdown auf eigenes Distanzlernkonzept

Seit Montag, 11. Januar, läuft der Unterricht in NRW für alle Jahrgänge auf Distanz. Am Städtischen Gymnasium Bergkamen setzt man dabei auf das neue Distanzlernkonzept, welches auf Grundlage der Erfahrungen des Vorjahres mit dem digitalen Lernen durch eine Arbeitsgruppe entwickelt wurde.
  • Seit Montag, 11. Januar, läuft der Unterricht in NRW für alle Jahrgänge auf Distanz. Am Städtischen Gymnasium Bergkamen setzt man dabei auf das neue Distanzlernkonzept, welches auf Grundlage der Erfahrungen des Vorjahres mit dem digitalen Lernen durch eine Arbeitsgruppe entwickelt wurde.
  • Foto: Symbolfoto: Fahling/SGB
  • hochgeladen von Diana Ranke

Seit Montag, 11. Januar, läuft der Unterricht in NRW für alle Jahrgänge auf Distanz. Am Städtischen Gymnasium Bergkamen setzt man dabei auf das neue Distanzlernkonzept, welches auf Grundlage der Erfahrungen des Vorjahres mit dem digitalen Lernen durch eine Arbeitsgruppe entwickelt wurde.

„Wichtig war uns dabei insbesondere, dass wir auf die Erfahrungen und Anregungen der Schülerinnen und Schüler, der Eltern und der Lehrkräfte eingehen“, betont Anja Ganster, die gemeinsam mit Dr. Jörg Bittner und Benjamin Schlüter die Arbeitsgruppe leitet.Das Konzept sieht eine lernförderliche Verknüpfung von Präsenz-und Distanzunterricht an der Schule vor und folgt den Grundsätzen für das Lernen auf Distanz des Schulministeriums NRW.
Geregelt sind nicht nur die Kommunikationswege zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern und Eltern, sondern auch Arbeitsumfang und Bearbeitungszeit der gestellten Aufgaben. Hier kommt in der Sekundarstufe I beispielsweise ein Wochenplan zum Einsatz, um die Lernaktivitäten zu strukturieren und nachhalten zu können. Damit die Schülerinnen und Schüler sich auch in Zeiten, in denen der Präsenzunterricht ausgesetzt wird, durchgängig zur Klassengemeinschaft zugehörig erleben, finden auch die Stunden des „Sozialen Lernens“ im Konzept Berücksichtigung. Auch der Online-Fachunterricht durch die Lehrkräfte stellt einen bedeutenden Eckpfeiler des Konzepts dar.

Lernplattform "Moodle" wird eingesetzt

Um den Schülerinnen und Schülern Zugang zu den Materialien zu ermöglichen wird weiterhin die Lernplattform "Moodle" eingesetzt. Im Umgang mit dieser wurden Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie interessierte Eltern bereits zu Schuljahresbeginn fortgebildet. Neben der Möglichkeit, dort Aufgaben herunterzuladen und zu bearbeiten, können auch Ergebnisse hochgeladen und von den Lehrkräften entgegengenommen und bewertet werden.Die Vorsitzende der Schulpflegschaft, Jutta Rahn, lobt die Schulleitung für den laufenden Informationsaustausch und die gute Begleitung der Eltern auf dem Weg zur Umsetzung des neuen Distanzlernkonzeptes: „Seit dem letzten Lockdown hat das Städtische Gymnasium Bergkamen innerhalb kürzester Zeit und unter erschwerten Bedingungen ein Konzept zum Distanzlernen erarbeitet“, berichtet Jutta Rahn. Der Schulpflegschaftsvorstand sei hierbei laufend durch die Schulleitung über den aktuellen Stand informiert worden. Die Eltern hatten über ihre Pflegschaftsvertretungen in unterschiedlichen Gremien regelmäßig die Möglichkeit, aufgrund ihrer Erfahrungen bei der stufenweisen Einführung des Distanzlernens Anregungen und Verbesserungsvorschläge abzugeben.

Schulung für Eltern

„Alle Eltern erhielten darüber hinaus die Möglichkeit, die wesentlichen Funktionen der Lernplattform ‚Moodle‘ im Rahmen einer Schulung kennenzulernen. Fast 40 Eltern, insbesondere aus den unteren Jahrgangsstufen, nutzten dieses Angebot und wurden in drei Gruppen durch Lehrkräfte des SGB geschult“, so Jutta Rahn weiter. Nachdem im Vorfeld alle Schülerinnen und Schüler diese Grundlagenschulung erhielten, konnten nun spezielle Fragen der Eltern beantwortet werden. Das Distanzlernkonzept konnte in den letzten Wochen während unterschiedlicher Quarantänephasen weiter erprobt werden, sodass nun eine gewisse Sicherheit in der Anwendung entstanden ist.„Die nächsten Wochen des neuen Lockdowns bedeuten für alle Beteiligten eine große Belastung, aber die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass alle versuchen werden, die Schülerinnen und Schüler bestmöglich zu unterstützen", ist Jutta Rahn überzeugt.

Autor:

Diana Ranke aus Arnsberg-Neheim

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