Haushalt
Kamener Haushalt für 2019 genehmigt

V.l.: Ralf Oxe von der Kommunalaufsicht, Kreisdirektor und -kämmerer Mike-Sebastian Jahnke,  Bürgermeisterin Elke Kappen, Kämmereileiter Christian Völkel und Kämmerer Ralf Tost bei der Übergabe der Gemehmigung.
  • V.l.: Ralf Oxe von der Kommunalaufsicht, Kreisdirektor und -kämmerer Mike-Sebastian Jahnke, Bürgermeisterin Elke Kappen, Kämmereileiter Christian Völkel und Kämmerer Ralf Tost bei der Übergabe der Gemehmigung.
  • Foto: Schwalbert
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Erfreuliche Nachrichten Im Gepäck hatte der Kreisdirektor und -kämmerer Mike-Sebastian Jahnke jetzt für die Stadt Kamen: Der Haushalt für das Jahr 2019 ist genehmigt. Für die Kamener Stadtspitze ein ersehnter Termin: „ Viele Investition warten auf die Genehmigung. Jetzt können wir loslegen“, freute sich Bürgermeisterin Elke Kappen.

Die ersten Ausschreiben können starten, ganz vorne stehen der Ausbau der OGS an der Friedrich-Ebert-Schule und die Modernisierung am Gymnasium. Fertig geschrieben sind schon die Ausschreibungen für die Sanierung des Nordrings. Insgesamt 17 Millionen Euro will die Stadt Kamen in einem gebündelten Investitionspaket für Neuprojekte ausgeben. Für das letzte Jahr schloss Kamen mit einem positiven Ergebnis von 484.000 Euro ab. Bis zum Jahr 2022 soll die Konsolidierung des Haushaltes abgeschlossen werden, finanziert auch durch Grundstücksverkäufe in den Baugebieten Hemsack, Sesecke und Heeren Werve. Dann soll die Haushaltssicherung enden.

Finanziell bleiben für die Stadt einige Unwägbarkeiten: So sind auf der Habenseite die Niedrigzinsphase und bessere Fördermöglichkeiten durch Bund und Land gegeben. Auch die Erhöhung der Grundsteuer hat zur Konsolidierung beigetragen. Unsicher bleiben die Auswirkungen zum Beispiel beim Gemeindefinanzgesetz: „Das müssen wir uns mit seinen Auswirkungen nochmal genauer ansehen“, so die Bürgermeisterin.

Nachjustiert werden muss im Haushalt unter anderem beim Brandschutz. „Da gibt es zusätzliche Belastungen, ohne die wir beim Haushalt schon ein Stückchen weiter wären“, erklärt Elke Kappen. Kommunale Aufgaben wie der Erhalt und Ausbau von Schulen, Kitas, Bildung, Ehrenamt und Kinderschutz bleiben zum Teil unprofitabel. „Es bleiben viele Stellschrauben, an denen man beim Haushalt drehen muss. Vor 20 Jahren war das stringenter.“

Beide Seiten, die Stadtspitze als auch die Bezirksverwaltung, lobten die vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit, die eher eine Beratung als ein Kontrolle war. Immerhin war es für Jahnke schon der dritte erfreuliche Termin in den Kommunen. Er konnte bereits in Fröndenberg und Holzwickede die Genehmigung des Haushalts verkünden.

Neben den schon wartenden Investitionen soll die Klimaschutzsiedlung in Methler dazu beitragen, aus Kamen eine zukunftsfähige Stadt zu machen. Besonders am Herzen liegt Elke Kappen die bessere Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Um mehr Frauen in Arbeit zu bringen und damit an der konjunkturellen Entwicklung teilhaben zu lassen, muss die Kinderbetreuung weiter ausgebaut werden.

Für die Kommune Kamen gibt es nun nach der Genehmigung viel zu tun: „Es ist viel Arbeit, die einzelnen Bausteine zusammenzubasteln. Zeitlich ist das alles auf Kante genäht. Wir hoffen, dass wir die einzelnen Projekte noch vor den Sommerferien auf den Weg bringen können“, so die Bürgermeisterin.

Autor:

Lokalkompass Kamen/Bergkamen/Bönen aus Kamen

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