Dieselkrise: Bauhandwerk warnt vor Baustopp
Keine Fahrverbote für Handwerksbetriebe?

„Umweltministerin Heinen-Esser muss die Bezirksregierungen im Land anweisen, den gewerblichen Verkehr in den Luftreinhalteplänen von den Fahrverboten freizustellen“, fordert Jens Baldauf, Obermeister der Baugewerbe-Innung Hellweg-Lippe.
  • „Umweltministerin Heinen-Esser muss die Bezirksregierungen im Land anweisen, den gewerblichen Verkehr in den Luftreinhalteplänen von den Fahrverboten freizustellen“, fordert Jens Baldauf, Obermeister der Baugewerbe-Innung Hellweg-Lippe.
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Die von den Verwaltungsgerichten für Köln, Essen und Gelsenkirchen ausgesprochenen Dieselfahrverbote zum Juni 2019 drohen den öffentlichen und privaten Bausektor in NRW still zu legen - das mahnen die Innungen des Bauhauptgewerbes in NRW.
„Erneuerung und Ausbau von Infrastruktur und der Wohnungsbau müssen in NRW auch nach dem Juni 2019 weitergehen. Umweltministerin Ursula Heinen-Esser muss jetzt die Bezirksregierungen im Land anweisen, den gewerblichen Verkehr in den Luftreinhalteplänen umfassend von den Fahrverboten freizustellen“, fordert auch Jens Baldauf, Obermeister der BaugewerbeInnung Hellweg-Lippe.
Den 12.500 überregional tätigen Unternehmen des Bauhauptgewerbes in NRW drohe, dass sie in wenigen Monaten tauende Baustellen nicht mehr anfahren könnten. Sowohl das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig wie auch die Verwaltungsgerichte in NRW hätten in ihren Urteilen auf die Möglichkeit verwiesen, den gewerblichen Verkehr von Fahrverboten freizustellen. „Diese Freistellungen müssen jetzt kommen!“, fordert Obermeister Baldauf. Die streitigen Detailfragen, ob, wann und wie Nutzfahrzeuge bei entsprechender Förderung umgerüstet werden könnten, müssten hintenanstehen. „Das Baugewerbe hat erst zum Jahr 2016 die Fahrzeugflotten auf die Schadstoffnormen 4 und 5 mit grüner Plakette umgerüstet. Es kann nicht drei Jahre später schon wieder umrüsten“, ist der Bauunternehmer überzeugt.

Hintergrund

Die BaugewerbeInnung Hellweg-Lippe vertritt als regionaler Wirtschafts-, Arbeitgeber- und Fachverband über 80 baugewerbliche Unternehmen im Kreis Unna sowie der Stadt Hamm. Sie ist eine von 127 Innungen des Bauhauptgewerbes in Nordrhein-Westfalen, in denen insgesamt 4.100 Betriebe organisiert sind.

Autor:

Lokalkompass Kamen/Bergkamen/Bönen aus Kamen

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