MIT-Chef Murmann ist für GroKo: „Bürger werden entlastet“

Frank Murmann, Kreisvorsitzender der MIT, begrüßt die Kooalitionsverhandlungen und meint, dass die GroKo gut für den Kreis Unna wäre. Foto: Archiv
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Die Mittelstands- und Wirtschaftsvereinigung der CDU im Kreis Unna (MIT) sieht im Ergebnis der Sondierungen von Union und SPD eine ordentliche Grundlage für Koalitionsverhandlungen: „Das wichtige Signal lautet: Die unionsgeführte Bundesregierung entlastet Familien mit Kindern sowie untere und mittlere Einkommen“, so Frank Murmann, Kreisvorsitzender der MIT Kreis Unna.

Erfreut zeigt sich Murmann, selbst Vater von drei erwachsenen Kindern, vor allem über die Übernahme der MIT-Forderung, den steuerlichen Grundfreibetrag für Kinder anzuheben: „Endlich sind uns Kinder steuerlich genauso viel wert wie Erwachsene.“ Zusammen mit der geplanten Kindergeld-Erhöhung werden jetzt alle Familien mit Kindern spürbar entlastet. Weiterhin begrüßt der MIT-Vorsitzende den geplante Abbau des Solidaritätszuschlags für untere und mittlere Einkommen: „Das ist ein wichtiges Signal für die Mitte der Gesellschaft und ein guter erster Schritt zum vollständigen Abbau des Soli.“

Breitbandausbau

Positiv wertet die MIT den geplanten deutlich schnelleren Breitbandausbau: „Da hier der Schwerpunkt auf die ländlichen Regionen gelegt wird, werden nun auch die heimischen Unternehmen im Kreis Unna profitieren.“
Ebenso begrüßenswert seien die Festlegungen zur Verwaltungsdigitalisierung, die Senkung des Arbeitslosenbeitrages um 0,3 Prozent, die konkreten Vorschläge zum Bürokratieabbau für Unternehmen sowie die Zusage, ein Fachkräftezuwanderungsgesetz auf den Weg zu bringen. „Damit wird es uns hoffentlich gelingen, mehr Fachkräfte nach Deutschland zu locken“, so Murmann.

Begrenzung der Flüchtlingszahlen

Dass es gleichzeitig gelungen sei, ein klares Signal der Begrenzung bei der Flüchtlingsaufnahme zu setzen, hält der Chef der MITtelständler im Kreis für mindestens genauso wichtig. „Integration kann nur gelingen, wenn die Bürger unseres Landes nicht überfordert werden. Daher ist es gut, dass sich die kommenden Koalitionäre sowohl auf einen Richtwert als auch auf die Einführung von Aufnahmezentren einigen konnten.“

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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