Notizen aus der Provinz. Heute: Wieder kein Zebrastreifen am Bahnhof Methler.

Wieder nix.
15Bilder

Neue Serie: Notizen aus der Provinz. 1.
Heute: FGÜ Bahnhof Kamen-Methler, 

PSV-Sitzung 22.02.18
Antrag CDU FGÜ Bild 2.
Wenn eine Fraktion einen Antrag stellt, sollte man doch erwarten, sie hätte sich vorher über die Grundlagen informiert und die Örtlichkeit überprüft.
Da dies scheinbar nicht der Fall war, hier dazu die Informationen.

Vorraussetztung für FGÜ  (R-FGÜ2001) nach §26 STVO

1. FGÜ in Tempo 30 Zonen sind entbehrlich!!
2. Die Anordnung eines FGÜ kommt in Betracht, wenn folgende Mindest-
          Verkehrsstärken in Spitzenstunden vorliegen: Kfz/h min. 200, Fg/h 50-100
         Ab da wäre ein FGÜ möglich
3.      Außerhalb des für FGÜ möglichen Einsatzbereiches können FGÜ in begründeten
          Ausnahmefällen angeordnet werden.
          Was z.B. am Markt, trotz Tempo 10 wohl zum Tragen kam

Keine dieser Einsatzkriterien werden erfüllt.

Beobachtung, freitags 13-14Uhr.
Kfz-Verkehr gering, Alle Kfz fuhren entsprechend der Tempobeschränkung, im Kurvenbereich eher weniger.
1 Fußgänger, der die Fahrbahn überquerte, um in Richtung Telgei zu gehen.
Laut Aussage der Polizei, so die Verwaltung, läge das Fg-und KFZ-Aufkommen zur Spitzenzeit weit unter der erfordelichen Anzahl.

 Der Übergang zum Bahnof/Aufgang Brücke, liegt nahe am Kurvenbereich. Sollte es zu gefährlichen Situationen gekommen sein, wahrscheinlich aus RichtungTelgei- schnell mal diagonal herüber, weil der Zug einläuft-, Bilder 3-6 könnte man dies nur verhindern, indem man im Kurvenbereich ein Geländer zur FG-Lenkung errichtet, Bild 8, um den Fg-Verkehr weiter von der Kurve Richtung Wasserkurler Straße zu lenken.
Ein diagonaler Zebrastreifen, wie in der Tagespresse erwähnt, siehe Bilder 5+6, wäre schon auf Grund der zu geringen Entfernung zum Kurvenbereich nicht möglich.
Alles entspricht  in diesem Bereich den Vorgaben der STVO.

Interessant die Bermerkung von Herrn Helmken, B90/Die Grünen, doch ein Planungsbüro zur Überprüfung zu beauftragen. Kostet ja nix! (Macht ja nix, dank Grundsteuererhöhung hat man ja 1,6 Mill. mehr im Stadtsäckel, mit Zustimmung von SPD und B90/Grüne. DANKE dafür im Namen aller Einwohner.)

Hier die Veröffentlichung auf der Webseite der CDU zu dem Antrag:

Zitat":Zunächst soll die Verwaltung allerdings prüfen, ob das auch so umsetzbar ist, denn ein Fußgängerüberweg ist durchaus an Kriterien gebunden, die belastbar ermittelt werden müssen. „Wir wünschen uns daher eine Analyse der Ist-Situation, auf deren Grundlage dann eine Entscheidung dazu getroffen werden kann.“, so Eisenhardt abschließend."
Quellen:
kamen-web

CDU

Schön wäre, wenn die Ratsmitglieder, die dem "Wohle der Bürger" verpflichtet sind- hoffe, die Verwaltung auch- sich selbst vorab umfassend informieren, bevor sie Anträge stellen, oder solche Aüßerungen von sich geben, Es gäbe da genügend Anträge zu stellen, z.B. Thema Geldverschwendung, Sicherheitsmängel, verfälschte Wiedergabe von Einerwohnerfragen in der Niederschrift, mangelnde Kontrollmechanismen, Thema Sicherheit etc., aber dazu mehr in weiteren Berichten

Bleiben Sie dran, wenn Sie die Überschrift lesen: Notizen aus der Provinz.

"DER KÖMSCHE BLEIER"

PS: Auf der Fahrradstraße vor dem Rathaus gibt es auch keine Zebrastreifen, obwohl zu Spitzenzeiten 80-100 KFZ innerhalb 10 Minuten die Straße nutzen

(widerspricht zwar  den Vorgaben einer Fahrradstraße, aber bei Fahrradstraßen wird das KFZ-Aufkommen wohl  auf 24 Stunden berechnet)

Nur am Anfang und Ende, jeweils am Kreisel gibt es FGÜ.

Autor:

Rolf Lepke aus Kamen

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