Keine Angst beim Fahren mit dem Hund in Bussen der VKU
Die Hundebusschule der VKU ist bei Hundebesitzern mittlerweile sehr beliebt

Von links: Melanie Strohschein und Sabine Schröder vom Team "Nimmbus", Marcel Feige mit Fibi, Ernst Schnübbe, Fahrer Michael Magnus.         Foto: Jörg Prochnow
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  • Von links: Melanie Strohschein und Sabine Schröder vom Team "Nimmbus", Marcel Feige mit Fibi, Ernst Schnübbe, Fahrer Michael Magnus. Foto: Jörg Prochnow
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Der Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel soll die Umwelt schonen und den Straßenverkehr entlasten. Viele Hundebesitzer haben allerdings immer noch Berührungsängste, wenn sie mit ihren vierbeinigen Lieblingen Busse und Bahnen betreten sollen.

Ähnlich wird es auch den Hunden ergehen, wenn sie es nicht gewohnt sind. Die Verkehrsgesellschaft Kreis Unna (VKU) bietet daherHundebesitzern seit etwa fünf Jahren regelmäßig Kurse an, in denen sie mit ihren Tieren das richtige Verhalten in Bussen lernen. Mit dabei ist auch der professionelle Hundetrainer Ernst Schnübbe, der allen Teilnehmern vermittelt, wie man dabei Fehler vermeidet. „Ruhe ist dabei das oberste Gebot. Und die sollte vom Besitzer ausgehen, denn einige Hunde sind erst einmal verunsichert, wenn sie einen mit fremden Menschen voll besetzten Bus betreten. Hinzu kommt der glatte Boden, eine Menge unbekannter Geräusche und Gerüche“.

Hundetrainer Ernst Schnübbe: „ In stressigen Situationen erst mal tief durchatmen, denn die Nervosität geht meistens vom Hundebesitzer aus und überträgt sich auf sein Tier.“

Am Anfang des Kurses werden allerdings erst einmal einige grundlegende Dinge geklärt. Melanie Strohschein und Sabine Schröder vom Team „Nimmbus“ erklären den acht Teilnehmern, was sie beim Busfahren mit Hunden beachten müssen. Das fängt schon dabei an, wie und wo man Tickets erwerben kann. Oder, dass man für den Hund gar kein Ticket lösen muss bei der VKU.

Nach dem theoretischen Teil auf dem Betriebshof geht es dann mit einer kurzen Gewöhnungsfahrt zur Lüner Höhe und zurück. Bei einer leichten Vollbremsung bei zehn Stundenkilometern, natürlich nach vorheriger Ankündigung, lernen die Teilnehmer am Ende auch, welche Kräfte dabei auf die Fahrgäste einwirken. Alle Hunde zeigten sich allerdings wenig beeindruckt bei dieser Aktion.

Das Team „Nimmbus“ wendet sich mit seinem Programm übrigens nicht nur an Hundebesitzer, sondern geht damit auch in Schulen und hilft Senioren beim Fahren mit Bussen im öffentlichen Nahverkehr.

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