Mehr Platz für Dialyse: Neues Zentrum am Hellmig-Krankenhaus trägt steigendem Bedarf Rechnung

Bei der symbolische Schlüsselübergabe für das neue Dialysezentrum im Hellmig-Krankenhaus in Kamen freuten sich (v.l.)  Krankenhausdirektorin Susanne Behrendt,  (2.v.l.), Geschäftsführer Michael Kleinschmidt, Christiane Pätzold und Georg Wirtz von Diavital und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kamen, Manfred Wiedemann.
2Bilder
  • Bei der symbolische Schlüsselübergabe für das neue Dialysezentrum im Hellmig-Krankenhaus in Kamen freuten sich (v.l.) Krankenhausdirektorin Susanne Behrendt, (2.v.l.), Geschäftsführer Michael Kleinschmidt, Christiane Pätzold und Georg Wirtz von Diavital und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kamen, Manfred Wiedemann.
  • hochgeladen von Tobias Weskamp

Die Anzahl der Dialyse-Patienten in Deutschland steigt immer mehr. Das Hellmig-Krankenhaus hat darauf reagiert: Durch ein neues Dialyse-Zentrum können nun doppelt so viele Kranke versorgt werden als bisher.

Mit dem neuen, offiziell eingeweihten Dialysezentrum im Hellmig-Krankenhaus hat sich die Zahl der Dialyseplätze mehr als verdoppelt. Mit 49 Plätzen und einer Gesamtinvestition von rund 2 Millionen Euro zählt die Dialyse in Kamen zu den landesweit modernsten und größten Dialyse-Zentren überhaupt.

„Das neue Zentrum führt die Vielzahl von Investitionsprojekten am Hellmig-Krankenhaus seit der Fusion fort“, betonte der 1. Direktor der Knappschaft Bahn See, Dr. Georg Greve. „Seit dem 15. Dezember ist das Dialyse-Zentrum in Betrieb. Die Abteilung ist mit den anderen Bereichen des Krankenhauses gut verzahnt. Kamen war durch den Bergbau immer ein Schwerpunkt der Knappschaft.“

Das neue Dialysezentrum „Diavital“ ist aus der bisherigen Dialysepraxis an der Westicker Straße hervorgegangen und wird von Georg Wirtz und Christiane Pätzold geleitet, die schon bisher mit dem Krankenhaus zusammenarbeiteten. Der hohe bauliche Aufwand habe sich gelohnt, ist Michael Kleinschmidt, Geschäftsführer im Klinikum Westfalen, überzeugt. Für Patienten bedeute dies Betreuung aus einem Guss an einem Standort bei stationärer wie ambulanter Therapie.

„Es gibt eine zunehmende Zahl an Dialyse-Patienten in Deutschland“, erklärt der Geschäftsführer des Dialysezentrums, Georg Wirtz. 2,5 Millionen Menschen in Deutschland leiden unter Nierenerkrankungen. Er freue sich, den Versorgungsaufwand für Betroffene nun mit dem Krankenhaus ausfüllen zu können.

Aktuell: Grippe

Zurzeit grassiert in Deutschland die Grippe - aber nicht in der Sesekestadt: „Die Kamener scheinen gripperesistent zu sein“, erklärt Jörg Kühn, Pressesprecher des Klinikums Westfalen. „Bisher haben wir keine erhöhten Patientenzahlen.“
Bei Symptomen wie Fieber, Schüttelfrost, Gliederschmerzen und Kopfschmerzen rät er, drei bis vier Tage das Bett zu hüten.
„Der Hausarzt ist der erste Ansprechpartner“, so Kühn. Nur bei extrem hohem Fieber solle man ins Krankenhaus gehen.

Bei der symbolische Schlüsselübergabe für das neue Dialysezentrum im Hellmig-Krankenhaus in Kamen freuten sich (v.l.)  Krankenhausdirektorin Susanne Behrendt,  (2.v.l.), Geschäftsführer Michael Kleinschmidt, Christiane Pätzold und Georg Wirtz von Diavital und der stellvertretende Bürgermeister der Stadt Kamen, Manfred Wiedemann.
Diavital-Geschäftsführer Georg Wirtz (l.) und Michael Kleinschmidt, Geschäftsführer des Klinikums Westfalen beim Gang durch die Räume des neuen Dialysezentrums.
Autor:

Tobias Weskamp aus Kamen

following

Sie möchten diesem Profil folgen?

Verpassen Sie nicht die neuesten Inhalte von diesem Profil: Melden Sie sich an, um neuen Inhalten von Profilen und Orten in Ihrem persönlichen Feed zu folgen.

Folgen Sie diesem Profil als Erste/r

Kommentare

online discussion

Sie möchten kommentieren?

Sie möchten zur Diskussion beitragen? Melden Sie sich an, um Kommentare zu verfassen.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen

Beitrag einbetten

Abbrechen

Schnappschuss einbetten

Abbrechen

Veranstaltung einbetten

Abbrechen
add_content

Sie möchten selbst beitragen?

Melden Sie sich jetzt kostenlos an, um selbst mit eigenen Inhalten beizutragen.