Mord an Nicole Denise Schalla nach 25 Jahren aufgeklärt: Tatverdächtiger gefasst

Bei der heutigen Pressekonferenz im Polizeipräsidium Dortmund wurde bekannt, dass der mutmaßliche Mörder von Nicole Denise Schalla gefasst worden ist. Von links: KHK Norbert Krüger, KHK Uwe Block und Staatsanwalt Henner Kruse.
  • Bei der heutigen Pressekonferenz im Polizeipräsidium Dortmund wurde bekannt, dass der mutmaßliche Mörder von Nicole Denise Schalla gefasst worden ist. Von links: KHK Norbert Krüger, KHK Uwe Block und Staatsanwalt Henner Kruse.
  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Wie in der heutigen Pressekonferenz der Dortmunder Polizei und der Staatsanwaltschaft bekannt gegeben wurde, ist der Mord an Nicole Denise Schalla, der sich vor 25 Jahren im Dortmunder Westen ereignet hat (wir berichteten), wohl endlich aufgeklärt.

Die neuen Hinweise und Fakten gab die Polizei bei einer Pressekonferenz im Dortmunder Präsidium bekannt.
Staatsanwalt Henner Kruse führte aus, dass am gestrigen Mittwoch ein 52-jähriger Tatverdächtiger aus Castrop Rauxel festgenommen werden konnte. "Der Mann ist bereits öfter polizeilich auffällig geworden und auch vorbestraft", verrät er.
Zwar konnte ihm nie eine Vergewaltigung nachgewiesen werden, dennoch wurde er bestraft, weil er mehrere Frauen gewaltsam angegriffen hatte. Das letzte Mal wurde er 2003 verurteilt und befand sich bis 2011 in der Sicherungsverwahrung.

Täter schwieg und blickte den Ermittler mit starren Augen an

Der Mann bestreitet zur Zeit die Tat und macht ansonsten keine Angaben. Der ermittelnde Kriminalhauptkommissar Uwe Block dazu: "Er hat mich wortlos mit starrem Blick angeschaut und danach bestritten, den Mord begangen zu haben."
Die Polizei konnte den 52-Jährigen mit Hilfe einer neuen Methode der Spurensicherung überführen. Nach den molekular-genetischen Untersuchungen konnte seine DNA, die in einer Täter-Datenbank gespeichert ist, den Spuren am Unterleib des Opfers eindeutig zugeordnet werden. 
Der Mann war sichtlich überrascht, als die Beamten ihn in seiner Wohnung festnahmen. Er ist arbeitslos und bezieht Sozialleistungen. Doch jetzt sitzt er erst einmal wegen Verdachts des heimtückischen Mordes in Untersuchungshaft.
Die Famile des Opfers war nach der Nachricht, dass der Täter geschnappt worden sei, erleichtert. „Allerdings mischten sich diese Gefühle mit Wut und Trauer“; so Uwe Block, der nach der Festnahme die Familie sofort informiert hatte.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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