A1: Gaffender LKW-Fahrer bremst fast bis zum Stillstand - Polizei sucht Zeugen

Immer mehr Schutzwände müssen nach Unfällen aufgebaut werden, damit die Gaffer nichts zu sehen bekommen. Dahinter können die Rettungskräfte dann in Ruhe arbeiten. Archiv-Foto: Jörg Terbrüggen
  • Immer mehr Schutzwände müssen nach Unfällen aufgebaut werden, damit die Gaffer nichts zu sehen bekommen. Dahinter können die Rettungskräfte dann in Ruhe arbeiten. Archiv-Foto: Jörg Terbrüggen
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Der Fahrer eines Sattelzuges, mit Aachener Kennzeichen am Auflieger, tat sich am Montag (22. Oktober, 15:27 Uhr) als besonders negatives Beispiel des "Gafferphänomens" auf Autobahnen hervor.

Im Rahmen einer Unfallaufnahme und anschließender Bergungsarbeiten auf der A1 in Richtung Köln, zwischen Kamen-Zentrum und Kreuz Dortmund/Unna, bot sich den Einsatzkräften von der gegenüberliegenden Fahrbahnseite aus ein besonders schlechtes Beispiel eines verantwortungslosen Verkehrsverhaltens.

Gaffer fotografierte den Unfall

Der Fahrer des Sattelzuges fuhr zunächst auf dem rechten Fahrstreifen. In Höhe der Unfallstelle bremste er seinen LKW plötzlich bis zum Stillstand ab. Um beste Sicht auf die Unfallstelle zu bekommen, drehte sich der Mann zum linken Seitenfenster und hielt mit beiden Händen ein Mobiltelefon in der Hand. Vermutlich um zu filmen, richtete er das Mobiltelefon auf das stark beschädigte Unfallfahrzeug. Mindestens zehn Sekunden dauerten die "privaten" Filmaufnahmen auf dem rechten Fahrstreifen.
Dahinter fahrende Fahrzeuge mussten, dank der Sensationslust des LKW-Fahrers, ebenfalls stark abbremsen. Aufgrund des deutlich schneller fahrenden Verkehrs auf dem mittleren Fahrstreifen, konnten die anderen Verkehrsteilnehmer den Sattelzug nicht ohne Risiko überholen und wurden an der Weiterfahrt behindert.

Wer hat ihn gesehen?

Der gedankenlose Fahrer des Sattelzuges wird von den Beamten als circa 40-45 Jahre alt, von stämmiger Figur sowie mit kurzen Haaren und Bart beschrieben. Der Fahrer hatte einen südeuropäischen Phänotyp.

Zeugen, die diesen Vorfall ebenfalls wahrgenommen haben, melden sich bitte bei der Autobahnpolizeiwache Kamen unter der Rufnummer 0231 132 4521.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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