Die Stadt Kamen bekommt eine eigene Hymne

Dr. Reinhard Fehling hat eine Hymne für die Stadt Kamen und ihre Bürger geschrieben. Am 29. September wird das Werk offiziell vorgestellt. ^Foto: Anja Jungvogel
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Komponist Dr. Reinhard Fehling schrieb ein Loblied zum großen Stadtjubiläum: Wenn am 29. September um 18 Uhr das Sonderkonzert zum Stadtjubiläum beginnt, wird nicht nur die "Carmina Burana" mit Kamener Chören und dem Orchester der Neuen Philharmonie Westfalen präsentiert...

 ...Nein, ganz zum Schluss, als Krönung sozusagen, stimmt Dirigent Franz Leo Matzerath die Kamener Hymne "Stadt Kamen: Glückauf!" an, die aus der Feder des heimischen Komponisten Dr. Reinhard Fehling stammt.
Ja, es ist wahr, die Sesekestadt bekommt ihr eigenes Loblied; passend zum großen Stadtjubiläum mit Paukenschlägen, Trompeten, Geigen und eingängigem Rhythmus. Ein ganzes Orchester wird dabei zum Einsatz kommen.
Die Hymne verfügt auch über leise Töne, fast lieblich anmutend, statt lautstark bollernd, wie man es von der westfälischen Direktheit vielleicht erwartet hätte.

Geschenk an die Kamener Bürger

Mit einem Taktwechsel in der ersten Strophe verleiht Komponist Dr. Reinhard Fehling dem Stück Grazie und Eleganz. Eine Hymne, die beim ersten Mal hören, gleich eine Gänsehaut verleiht. Es soll ein Stück sein, das die Verbundenheit zur Sesekestadt spüren lässt; ein Geschenk des Komponisten an die Kamener.
Die Textgrundlage für die lyrischen Strophen  lieferte Fehlings Wegbegleiter, Freund und Historiker Klaus Goehrke.
Viele Kamener werden Dr. Reinhard Fehling übrigens noch als ihren ehemaligen Musik- und Englischlehrer der Carlo-Schmid-Gesamtschule in Erinnerung haben. Schon damals hatte er zahlreiche Schüler in seinen Chören für die Musik begeistern können. Der Chor "Die letzten Heuler" existiert beispielsweise immer noch.
Die Proben mit den Chören, die am Festakt im September teilnehmen werden, haben bereits begonnen. Den Sänger*innen gefällt die Hymne. "Stadt Kamen: Glückauf!" Die Bürger sind gespannt auf ihre Melodie.

Text: "Stadt Kamen Glückauf!"

Im Land, am Hellweg angelehnt, baust, Kamen, du dein Feld.
Hier lässt es sich leben, behaust und bequem, auch ohne das ganz große Geld.
Das Kreuz, das deinen Namen trägt, ist Reisenden bestens bekannt, du trägst es mit Fassung. Es eilt und es lärmt in Kamen am Sesekestrand.
 
Die Seseke, das blaue Band, verbindet deine Flur, hat Bleier und Reiher und noch allerhand und schenkt uns zurück die Natur.
Dein schiefer Turm, der niederschaut, hat märkische Grafen gesehn und Handel der Hanse, von Bürgern gebaut, hält sturmfest die Wacht und bleibt stehn'.
 
Aus tiefem Schacht das schwarze Gold, der Knappe bracht's zu Tag;
'Glückauf' wird gegrüßt und Respekt dem gezollt, der immer verweilen hier mag.
Der Zukunft - einig, frei und mit Recht - sei zugewandt freudig dein Lauf.
Und bist du nicht eitel, so bist du doch echt, ein Gruß Dir, Stadt Kamen: Glückauf!

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