Neue Erkenntnisse im Mordfall Nicole Denise Schalla

Der Mörder von Nicole Denise Schalla wurde bis heute nicht gefunden. Jetzt soll es neue Erkenntnisse geben. Foto: Polizei
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  • hochgeladen von Anja Jungvogel

Vor 25 Jahren verschwand die Dortmunderin Nicole Denise Schalla in der Nacht vom 14. auf den 15. Oktober 1993. Ihre Akte wurde nie geschlossen, da selbst nach 20 Jahren noch Spuren ausgewertet wurden. Jetzt haben Polizei und Staatsanwaltschaft neue Erkenntnisse im Fall gewonnen und wollen diese am heutigen Donnerstag, im Rahmen einer Pressekonferenz, bekannt geben.

Vor fünf Jahren rückte der Mordfall um Nicole Denise Schalla (wir berichteten) noch einmal in die Öffentlichkeit. Denn im Jahre 2013 wurden DNA-Spuren gefunden und ausgewertet. Zur endgültigen Täter-Ermittlung hatten diese allerdings nicht geführt. Jetzt soll es neue Erkenntnisse geben.

Der Fall Nicole Denise Schalla:

Am 14. Oktober 1993 besucht die 16-jährige Gymnasiastin Nicole Denise Schalla ihren Freund in Herne. Gegen 21.35 Uhr macht sie sich mit dem Bus auf den Heimweg nach Dortmund. Sie steigt mehrmals um, unter anderem am Castrop-Rauxeler Münsterplatz.

Um 22.45 Uhr steigt Nicole Denise schließlich an der Haltestelle "Jungferntal" im Dortmunder Westen aus. Die Haltestelle liegt nicht weit von ihrem Elternhaus entfernt. Doch Zuhause kommt sie nie an. Am nächsten Morgen wird ihre Leiche in der Feuerwehrzufahrt einer benachbarten Grundschule gefunden.

Ist der Täter einer der Fahrgäste? Die Polizei weiß es nicht. Nach Aussage des Busfahrers hat neben Nicole Denise ein weiterer Fahrgast (ein ca. 25- bis 30-jähriger Mann) ebenfalls am Haltepunkt "Jungferntal" den Bus verlassen. Von ihm wurde später ein Phantombild erstellt.

Mutmaßliche Mörder gefasst: Bericht hier!

Die damals 16-Jährige wurde in der Nacht zum 15. Oktober 1993 nur wenige hundert Meter von ihrem Elternhaus entfernt, getötet. 20 Jahre später setzten die Ermittler ihre Hoffnungen in die verbesserten Methoden der DNA-Auswertung. „Mord verjährt nicht“, betonte der damalige Ermittler und Kriminalhauptkommissar Uwe Block in einem Interview mit der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung. Daher greife die Polizei alte Fälle immer wieder auf. Den Aktendeckel bei Mord schließe man nie.

Autor:

Anja Jungvogel aus Stadtspiegel Kamen

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