Senior aus Kamp-Lintfort geht Anrufer auf den Leim
Betrüger schon wieder erfolgreich

Schon wieder ist ein Senior auf einen betrügerischen Anruf hereingefallen.
  • Schon wieder ist ein Senior auf einen betrügerischen Anruf hereingefallen.
  • Foto: LK-Archiv
  • hochgeladen von Lisa Peltzer

Am Dienstagnachmittag, 24. November, zwischen 13.50 und 16 Uhr rief ein Betrüger, der sich als Kriminalbeamte ausgab, einen 80-jährigen Kamp-Lintforter an. Der Anrufer gab sich als Kriminalbeamter aus und schilderte, dass der Sohn des Kamp-Lintforters einen schweren Verkehrsunfall hatte und nun 72.000 Euro benötige.

Der 80-Jährige telefonierte insgesamt zwei Stunden mit dem Anrufer und händigte einer angekündigten Frau letztlich einen hohen, fünfstelligen Eurobetrag an seiner Haustür aus. Erst danach wurde das Telefonat beendet.

Beschreibung der Botin:
Circa 170 Zentimeter groß, schlanke Figur, sprach akzentfreies Deutsch, dunkelblonde, kinnlange Haare. Sie trug eine helle Jacke, Jeanshose und war zu Fuß unterwegs.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen in dem Sachverhalt aufgenommen. Sachdienliche Hinweise erbittet die Polizei in Kamp-Lintfort unter Tel. 02842/934-0.

Damit die Telefonbetrügern im Kreisgebiet keinen Erfolg haben, wird die Polizei nicht müde, vor den Tätern zu warnen:

  • Sprechen Sie unbedingt mit Ihren Angehörigen
  • Wer erschreckende oder sonderbare Anrufe erhält, sollte einfach auflegen und keinesfalls Auskunft zu persönlichen Daten oder Vermögenswerten geben. Im Zweifelsfall kann man sich Rat bei Bekannten sowie Verwandten suchen oder sich direkt an die Polizei unter 110 wenden.
  • Falls Sie in Ihrem Telefondisplay die Rufnummer der Polizei (110) evtl. auch mit einer Vorwahl sehen sollten, dann handelt es sich nicht um einen Anruf der Polizei. Bei einem Anruf der e c h t e n Polizei erscheint nie die Rufnummer 110 in Ihrem Telefondisplay.
  • Legen Sie sofort auf. Gibt sich der Anrufer als Polizeibeamtin oder Polizeibeamter aus, lassen Sie sich den Namen nennen und wählen Sie selbst die 110. Schildern Sie der Polizei den Sachverhalt.
  • Die Polizei erfragt telefonisch keine Bankdaten wie Kontonummer und Kontostand oder Inhalte von Schließfächern.
Autor:

Lokalkompass Moers aus Moers

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