Dezember 2011 - Zum 25. Mal: „Friedenslicht aus Bethlehem“

Vor 25 Jahren begann in Österreich die Initiative „Licht aus Bethlehem“ als buchstäblich leuchtendes Zeichen für Frieden und Völkerverständigung. Seither hat die Aktion zum Weihnachtsfest, die besonders von der internationalen Pfadfinderbewegung getragen wird, Spuren in 25 Ländern Europas hinterlassen. In diesem Jahr wird in der Geburtsgrotte in Bethlehem zum 25. Mal feierlich eine Kerze entzündet und zunächst nach Wien gebracht. Kurz vor dem Dritten Advent holen Pfadfinder aus zwei Dutzend europäischen Ländern das Licht dort ab und bringen es in die Hauptkirchen der einzelnen katholischen Bistümer und evangelischen Landeskirchen. Eine Delegation aus Münster macht sich am 8. Dezember nach Wien auf. Mitglieder der Deutschen Pfadfinder(innen)schaft St. Georg (DPSG und PSG) aus dem Bistum bringen das Licht nach Münster, wo am Sonntag (11. Dezember) um 17.00 Uhr in der Herz-Jesu-Kirche an der Wolbecker Straße der zentrale Aussendungsgottesdienst gefeiert wird. Die Leitung hat Weihbischof Stefan Zekorn. Die Friedenslicht-Aktion wird unterstützt vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).

Von Herz Jesu aus geht der Weg des Friedenslichtes weiter: in Familien, Kirchengemeinden und Verbände, in öffentliche Einrichtungen wie Rathäuser, Feuerwehrzentralen und Polizeidienststellen, Altenheime und Krankenhäuser. „Wir würden uns freuen, wenn viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene aus den Gemeinden und Verbänden am 12. Dezember bei dem Aussendungsgottesdienst dabei wären“, sprechen die Diözesanleiterin der Pfadfinderinnen, Katharina Hutters, DPSG-Diözesankurat Thomas Hatwig und die Geistliche Leiterin des BDKJ im Bistum Münster, Imke Sievers, eine herzliche Einladung aus, sich an der Aktion „Friedenslicht aus Bethlehem“ zu beteiligen. Eine weitere Aussendungsfeier, besonders für die Bistumsregion Niederrhein, ist am Dienstag (13. Dezember) um 19.00 Uhr im St.-Viktor-Dom in Xanten mit Weihbischof Wilfried Theising. Das Motto der Aktion 2011 lautet: „Licht verbindet Völker“.

Deutschlandweit wird das Licht in vielen Aussendungsfeiern an lokale und regionale Vertreter von öffentlichen Einrichtungen weitergegeben. Auch in diesem Jahr wollen die Pfadfinder mit dem Friedenslicht ihre besondere Solidarität mit den leidgeprüften Menschen in Israel und Palästina bekunden: „Das Herkunftsland des Friedenslichtes ist immer noch Schauplatz von Hass, Terror und Krieg. Über alle religiösen Grenzen hinweg engagieren sich Pfadfinder dort für ein Ende der Gewalt.“ Die Pfadfinderverbände appellierten eindringlich an die Politiker, sich mit all ihren Möglichkeiten für ein Ende des Nahost-Konfliktes einzusetzen. Das Friedenslicht solle als Mahnung verstanden werden, sich für den Frieden einzusetzen – im privaten Bereich wie in der Politik.

Informationen im Internet unter www.friedenslicht-muenster.de sowie im Diözesanbüro Münster der Pfadfinderschaft St. Georg, Tel. 0251 / 2891930, und beim BDKJ (Tel. 495-438).

05.12.2011; Verfasst von Karl Hagemann

Autor:

Friedel Görtzen aus Kamp-Lintfort

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