5,8 Millionen fürs neue Quartier auf dem alten Pütt

Monika Fraling (Leiterin Planungsamt), Arne Gogol (Mitarbeiter Planungsamt), Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Kämmerer Martin Notthoff, Peter Wylenczek (letzter Kamp-Lintforter Bergmann), Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Regierungsreferent Thomas Schürmann, Heike Siegel (Mitarbeiterin Städtebauförderung Ministerium), Jennifer Rockel (Dezernentin Städtebauförderung Ministerium) und Ursula Werner (Mitarbeiterin Städtebauförderung Ministerium, von links) trafen sich auf West.
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Kamp-Lintfort erhält rund 5,8 Millionen Euro Förderung für das neue Quartier auf dem Gelände des ehemaligen Bergwerks West. Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher übergab jetzt den Förderbescheid an Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt.

„Ich freue mich sehr, dass Landes- und Bezirksregierung erneut ihr Vertrauen in uns setzen. Dank des Programms Stadtumbau West haben wir die Stadtentwicklung in Kamp-Lintfort in den vergangenen zehn Jahren entscheidend vortreiben können. Ich bin überzeugt, dass wir mit der weiteren Fördersumme, die nötigen Investitionen anschieben können, um ein neues und attraktives Stadtquartier in zentraler Lage zu entwickeln“, so Landscheidt.
Damit sich die Regierungspräsidentin gleich ein Bild von dem Gelände machen konnte, fand das Treffen in den neuen Räumlichkeiten der Hochschule Rhein Waal auf dem einstigen Zechengelände statt. Hier plant die Stadt das „Neue Stadtquartier Friedrich Heinrich“. Die industrielle Brache soll für die Menschen der Stadt nutzbar gemacht werden.
„Aus einer Industriebrache einen attraktiven Lebensraum für die Menschen zu schaffen, ist eine wundervolle Aufgabe. Ich freue mich, dass wir mit den Fördergeldern dieses zukunftsweisende Projekt unterstützen können“, sagte Birgitta Radermacher.
Das Gebiet stellt künftig eine Brücke zwischen den angrenzenden Stadtquartieren dar und verknüpft die bestehenden Freiräume zwischen Kloster Kamp und Halde Norddeutschland. Neben einer städtebaulichen Entwicklung im westlichen Bereich der ehemaligen Bergwerksfläche wird im Osten der sogenannte Zechenpark geschaffen, der inmitten der Stadt ein hochwertiges Freiraumangebot schafft und Teil der Landesgartenschau 2020 sein wird.
Das gesamte Projekt wird nach Schätzungen der Stadt rund 25 Millionen Euro kosten. Wegen der zahlreichen Bewerbungen um Fördergelder konnte der Förderantrag der Stadt jedoch nicht in vollem Umfang berücksichtigt werden. Um die ersten Schritte einleiten zu können, hat die Stadt zunächst den Zuschuss von knapp 5,8 Millionen Euro aus dem Stadterneuerungsprogramm 2017 erhalten.
Der nun vorliegende Förderbescheid umfasst zum einen die Neugestaltung des Zechenparks und zum anderen die Kosten für die erforderlichen weiteren Planungsprozesse. Weitere Förderanträge für die Errichtung des zentralen Quartiersplatzes, die Sanierung der Förderanlagen und die Umgestaltung des neuen Bahnhofsvorplatzes werden ebenfalls gestellt.

Monika Fraling (Leiterin Planungsamt), Arne Gogol (Mitarbeiter Planungsamt), Bürgermeister Prof. Dr. Christoph Landscheidt, Kämmerer Martin Notthoff, Peter Wylenczek (letzter Kamp-Lintforter Bergmann), Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher, Regierungsreferent Thomas Schürmann, Heike Siegel (Mitarbeiterin Städtebauförderung Ministerium), Jennifer Rockel (Dezernentin Städtebauförderung Ministerium) und Ursula Werner (Mitarbeiterin Städtebauförderung Ministerium, von links) trafen sich auf West.
Bürgermeister Prof. Dr. Landscheidt und Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher unterschreiben den Förderbescheid.
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Lokalkompass Moers aus Moers

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