Kardinal Marx warnt vor "Zivilisation des Todes"

In einem dramatischen Appell hat Kardinal Reinhard Marx vor einer "Zivilisation des Todes" und der Maßlosigkeit menschlicher Lebensstile gewarnt. Der Erzbischof von München und Freising bezog sich dabei nach Angaben seines Bistums vom Donnerstag auf die Gefahren durch die Atomenergie, die Diskussion um die Zulassung der Präimplantationsdiagnostik und den ungezügelten Kapitalismus. "Der Mensch geht über die Grenzen hinaus, verliert seine Mitte und torkelt in die Zukunft", sagte Marx bei einem Gottesdienst während der Frühjahrsvollversammlung der bayerischen Bischöfe in Kaufbeuren.

Der Gefährdung des Menschen komme daher, "dass wir alle immer mehr wollen, uns die Erde in Maßlosigkeit mit allen Mitteln unterwerfen, die sich dann gegen den Menschen kehren". Der Mensch müsse aufhören, immer mehr herrschen zu wollen, immer mehr haben zu wollen, nach vorne zu drängen und seinen Lebensraum auszuweiten, sagte Marx.

Mit diesem Statement wünsche ich allen Lesern und Bürgerreportern
ein angenehmes und sonniges Wochenende

Autor:

Friedel Görtzen aus Kamp-Lintfort

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