Der Winter 2010/2011; wie könnte er werden?

Moin Mädels und ein paar Jungens: Die spannende Wintersaison steht so langsam vor unsere Haustüre und ich habe mir mal ca. 4 Tage lang Gedanken gemacht (mit Hilfe diverser Internetseiten und auch eigener Erkenntnis als Wetterbeobachter seit meiner Kindheit) und werde dieses mal ein bischen verständnisvoll und ohne wetterbedingte "Spezialausdrücke" interpretieren. Das Wetter kann man höchstens für die nächsten 5 Tage vorhersagen, einen gewissen Trend danach vielleicht mal 10 bis 15 Tage. Aber warum mache ich das? Aus Liebe zum Kaltwinter? Nöö, das nicht. Ich liebe zwar einen schneereichen Kaltwinter mit erhöhten Heiz- und Stromkosten, bin aber realistisch genug, auch mal davon zu träumen und "IHN" hier nicht hervorzuzaubern. Es gibt ein paar -fast- zuverlässige Regeln, die die Richtung vorgeben. Frühe Kaltlufteinbrüche im Oktober selbst hier bei uns im Flachland deuten auf einen milden Winter hin. Wird der Oktober zu mild ausfallen (was ich hoffe), folgt ein überdurchschnittlich kalter Winter, der so langsam Mitte bis Ende Dezember beginnen wird, wobei der Februar zu mild ausfallen und es im März noch ein paar kleine Kälteperioden geben könnte. Ein milder Winter bedeutet aber nicht, das es in den Bergen oberhalb von 3-400m nicht doch noch zu erheblichen Schneemengen bei Nordwest bis Westströmungen kommen könnte. Im Flachland bewegen sich die Temperaturen tagsüber dann meist bei +4 bis +6C., im Bergland oberhalb von 3-400 m knapp über Null und je höher man kommt, desto tiefer sinken auch die Temperaturen. Pro 100m kann man 1 Grad C. dann abziehen. Aber es gibt auch noch Abweichungen von dieser "fast zuverlässigen" Regel: Es war im Oktober 2001 und 2006 recht warm und danach widersprach sich die obige Regel und es wurden zwei sehr milde Winter. So, jetzt machen wir weiter: Die Sonnenfleckenaktivitäten nehmen zwar leicht zu und die Sonnenaktivität ebenfalls (es kommt mehr Energie von der Sonne an der Oberfläche der Atmosphäre an), aber es sind nur wenige Sonnenflecken zu erkennen. Unterhalb von 50 Sonnenflecken ist die Sonne eher inaktiv. Es ist sehr wahrscheinlich, das der Rückgang der Temperaturen in den beiden letzten Jahren darauf zurückzuführen ist trotz des angeblich erhöhten CO2_Ausstosses. Es gibt noch einen recht bekannten "Wetterkanal" in England, der für Langzeitprognosen sehr gute Ergebnisse in der Vergangenheit erzielt hatte: "Netweather" prognostiziert für Südost-England (entspricht so ungefähr unsere Gegend): Oktober zu trocken bei normalen Temperaturen. November weiterhin zu trocken bei unterdurchschnittlichen Temperaturen. Dezember weiterhin zu trocken mit "weit" unterdurchschnittlichen Temperaturen. Januar ebenfalls zu trocken mit leicht unterdurchschnittlichen Temperaturen. Das heisst: Ein Blockadehoch zwischen den Azoren und Island wäre für eine "Westströmung" vom Atlantik zu uns auszuschliessen. Das heisst weiterhin: Wir bekommen überdurchschnittlich viele Nordost-Ost-Südost-Strömungen, wobei es bei Südost-Strömungen auf den Bergen milder ist als im Flachland, da sich im Flachland die Kaltluft nicht einfach "abdrängen" lässt. So, das war´s eigentlich für´s erste. Ich werde mich mit neuen Erkenntnissen bei Euch rechtzeitig melden und hoffe, dass Euch dieser Beitrag etwas gefallen hat.

Autor:

Willi (Wilfried) Proboll aus Kamp-Lintfort

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