PBC Gut-Stoß Kamp-Lintfort ehrt Vereinsmeister

Da ist das Ding! Vorsitzender G. Wilda (Mitte) übergab Wander- und Siegerpokal an H. Hofemeister (Mitte), M. Schulze (rechts) wurde Zweiter.
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  • hochgeladen von Heinz Hofemeister

Der Pool-Billard-Club Gut-Stoß Kamp-Lintfort ehrte jetzt die Sieger der kürzlich durchgeführten Vereinsmeisterschaft. Vorsitzender Guido Wilda bedankte sich zuvor bei den Stadtwerken Kamp-Lintfort, die die Siegerpokale gestiftet hatten, verteilte aber auch noch Sachpreise an alle Platzierten. Hier hatte sich die IG Metall nicht lumpen lassen. So ging kein Teilnehmer leer aus.

Ivica Dzambo, Michael Schulze, Udo Springob – diese Namen wurden vor dem Turnier als Favoriten für den Titel des Vereinsmeisters gehandelt. Mit Heinz Hofemeister hat sich am Ende ein Akteur den Titel geschnappt, den zuvor kaum einer auf dem Zettel hatte. Dabei begann das Turnier alles andere als gut für den späteren Titelträger, der neben dem Siegerpokal auch den Wanderpokal entgegennahm. In der ersten Runde fand er nicht ins Spiel und unterlag gegen Günter Brych. Über die Verliererrunde spielte er sich peu á peu weiter vor und stand nach vier Siegen im Halbfinale. Hier hatte es Heinz Hofemeister mit Rafael Hubben zu tun, einem jungen Spieler, dem ebenfalls einiges zuzutrauen war. Hofemeister setzte sich mit 3:1 durch und stand somit im Finale.

Hier traf er auf Michael Schulze, einen der großen Favoriten, der gleich in der zweiten Runde mit Ivica Dzambo einen weiteren Topkandidaten mit 3:1 besiegte. Dzambo hatte anscheinend einen gebrauchten Tag erwischt und unterlag anschließend dem dritten Favoriten Udo Springob mit 0:3. Als Michael Schulze und Udo Springob im Halbfinale aufeinandertrafen und Schulze mit 3:0 ins Finale einzog, schien es eigentlich egal, gegen wen er spielen sollte. Für alle Anwesenden war klar, dass es nur einen Sieger geben konnte. Doch es sollte anders kommen… Hier war Michael Schulze nicht mehr wiederzuerkennen, während Heinz Hofemeister nichts zu verlieren hatte und locker aufspielte, wobei beiden Protagonisten die Nervosität anzumerken war und sie einige Chancen ausließen. Als Heinz Hofemeister am Ende die letzte Kugel zum Endstand von 4:2 versenkte, war die Überraschung perfekt und die Freude groß. Das Spiel um Platz drei konnte Udo Springob mit 3:0 gegen Rafael Hubben für sich entscheiden. Erwähnenswert sei noch, dass sich der inzwischen 81-jährige Kurt Herholz einen beachtlichen sechsten Platz sichern konnte und mit Dirk Deckers, der erst vor drei Monaten mit dem Billardspiel begann, ein Neuling gleich einen passablen achten Platz belegte.

Autor:

Heinz Hofemeister aus Kamp-Lintfort

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