Reichswald
Freiwillige Feuerwehr konnte größeren Waldbrand verhindern

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Aufmerksame Spaziergänger entdeckten am Samstag (29. Juni 2019) gegen 8:15 Uhr eine Rauchentwicklung im Reichswald in der Nähe der Ortschaft Reichswalde. Der alarmierte Löschzug Süd könnte den Brand schnell lokalisieren und löschen, so dass ein größerer Waldbrand verhindert werden konnte.

In der Nähe des Rosenbordenberges hatte sich, ca. 15 Meter von einem Waldweg entfernt, an der Wurzel eines umgestürzten Baumes ein Schwelbrand entwickelt. Die Rauchentwicklung war deutlich sichtbar und wurde von Spaziergängern entdeckt.

Die Feuerwehr konnte den Brand mit Hilfe eines Schnellangriffsrohres löschen. Sicherheitshalber wurde der Waldboden an der Brandstelle umgeschichtet und noch einmal befeuchtet. Die Brandursache ist unklar; möglicherweise wurde das trockene Wurzelgeflecht durch die starke Sonneneinstrahlung soweit erhitzt, dass es sich entzündete.

Im es waren 23 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und am Bereitstellungsraum am Mönnekenwald. Im Einsatz war der Löschzug Süd (Materborn/Reichswalde).

Noch ein Hinweis der Freiwilligen Feuerwehr: Der Reichswald ist groß und Ortsangaben oft ungenau. Der Wald ist in ein Jagenraster eingeteilt und an nahezu jeder Kreuzung finden sich weiß markierte Jagensteine mit den Jagennummern und den Kennbuchstaben für die Wege. Geben Sie diese am besten direkt beim Notruf an, das spart bei einem Brand oderUnfall wertvolle Zeit. Auch in diesem Fall konnte die Einsatzstelle nach Rücksprache mit dem Meldenden über die Jagennummer schnell gefunden werden.

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