Klever Konzerte
Absagen, verschieben, umbuchen

Auf das Folkwang Kammerorchester muss das Klever Publikum bis zum Saisonstart in 2021 warten.
  • Auf das Folkwang Kammerorchester muss das Klever Publikum bis zum Saisonstart in 2021 warten.
  • Foto: Peter Gwiazda
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Kleve. Seit Mitte März befinden sich die Konzerte der Stadt Kleve in einer coronabedingten Zwangspause. In den vergangenen Wochen wurden mit Musikern und Agenturen neue Konzerttermine gesucht, Finanzierung und die Verschiebung von Fördergeldern geprüft. „Konzerte nicht zu veranstalten ist fast so aufwändig wie Konzerte zu veranstalten und macht wenig Freude“ resümmiert Sigrun Hintzen die veränderte Tätigkeit für die Konzerte der Stadt Kleve zu Corona-Zeiten. 
Nun sei es höchste Zeit, das geduldige Publikum über den aktuellen Stand der Konzertplanung in Kenntnis zu setzen, findet Hintzen und dankt den Inhabern von Abo- und Einzelkarten für ihr Verständnis in der gegenwärtigen Situation. Mit den Kollegen in der Verwaltung beobachtet sie die gesetzlichen Vorgaben, um dann zu prüfen, was sich auf wie auf die Konzertveranstaltungen auswirkt und umgesetzt werden kann. „Sollte die Abstandsregelung auch nach Ende August gelten, wird es für die Reihenkonzerte schon schwierig“, erklärt die Leiterin der Klever Konzerte, „es passen dann nicht einmal alle Abonnenten in unseren Konzertsaal. Auch die Lüftung der Stadthalle genügt nicht den Anforderungen in Bezug auf Aerosole.“ Kleine Formate ließen sich hingegen vom Museum Kurhaus und der Kleinen Kirche in die Stadthalle verlegen, um überhaupt stattfinden zu können.

Kleine Konzertformate
Letzteres wird nun getestet, wenn das Konzert „250 piano pieces for Beethoven“ der Besonderen Reihe mit der Pianistin Susanne Kessel am 21. Juni statt im Kurhaus in der Stadthalle und ohne Konzertpause nachgeholt wird. Es wurde wegen Sturm und Corona am 9. Februar und am 4. April gleich zweimal abgesagt. Nun sollen die Karteninhaber - und wegen der vorgegebenen Publikumsbegrenzung nur diese - endlich in den Konzertgenuss kommen. Dabei werden Abläufe, Wege, die Datenerhebung und die Umsetzung von Hygienevorschriften genau vorbereitet und Erfahrungen gesammelt, wie das Publikum damit umgeht.
Zu den drei abgesagten Reihenkonzerten gibt es diese Informationen:

Die neue Konzertsaison
Und wie geht es nach der Sommerpause weiter? Das Programm der Konzertsaison 2020/21 liegt druckfertig vor und macht auf der Internetseite der Stadt Kleve auch schon neugierig. Ob und wann die Spielzeit starten kann, ist allerdings noch ungewiss. Konzertbesucher werden gebeten, Augen und Ohren offenzuhalten: „Die gesetzlichen Vorgaben können sich ändern, wir bemühen uns, auf kleve.de, über die sozialen Medien, in der Presse und über Mail-Verteiler und Newsletter zeitnah zu informieren“, verspricht Hintzen.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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