Eröffnung der Andachtskapelle an der Kleinen Kirche, Kleve am 30. Juni 2012

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Pfarrer Oskar Greven sprach als erster während der Gottesdienstfeier zum Abschluss der Umbauarbeiten der Kleinen Kirche. Seine Worte wurden umrahmt von Glockengeläute. Einmal läuten die eigenen Glocken, dann mehrmals die Glocken von der nahen Stiftskirche: zum „Engel des Herrn“ und zur Vorabendmesse.
Nach den Gedanken des Pfarrers über die Stille, sprachen andere noch einige kurze Worte. Architekt Philipp von der Linde erwähnte alle Betriebe die an dem Umbau beteiligt waren. Einige waren gekommen und bekamen als Dank von Pfarrerin Schell eine Sonnenblume im Topf überreicht. Viele andere wurden gleichfalls so geehrt.
Für die Details der Bau- du Sanierungsarbeiten verweise ich gern auf den Artikel von Annette Henseler im Lokalkompass, den Sie hier lesen können.
Eine kleine Sensation war die Enthüllung von zwei Gegenständen des alten Abendmahlsgeschirrs aus dem 17. Jahrhundert, die durch Umstände 20 Jahre im Städtischen Museum „Haus Koekoek“ und später im Museum Kurhaus aufbewahrt wurden. Erst kurz vorher hat Gemeindemitglied Wolfgang Krebs sie wieder zurückholen können. Er war damals Zeuge der Unterbringung gewesen. Noch unpoliert und etwas verdellt standen sie auf dem Altar, Kelch und Kanne. Museumstücke, aber hoffentlich bald in Gebrauch bei der Abendmahlsfeier.
Das Hauptinteresse der Besucher richtete sich auf die Empore aus Stahl, Holz und Glas und auf das eigentliche Thema des Abends: die neue Andachtskapelle, die an der Kirche angebaut wurde, links vom Altarraum. Die Fenster der Sakristei, die vorher Außenfenster waren, erinnern jetzt an den Kreuzgang eines Klosters. Dieser Eindruck ist besonders stark wenn man durch die Tür rechts vom Altar geht. Dieser Raum ist überdacht, aber nach außen offen, wie in einem echten Kreuzgang.
Jetzt müssen die Menschen noch den Weg finden und sich auf die neuen Räume einlassen. Vom Andachtsraum hinausschauend wirken die Worte Gerhard Tersteegens, die wir kurz vorher noch gesungen haben, ganz passend ("Gott ist gegenwärtig"):
Du durchdringest alles; laß dein schönstes Lichte, Herr, berühren mein Gesichte!
Wie die zarten Blumen willig sich entfalten und der Sonne stille halten,
Lass mich so still und froh Deine Strahlen fassen und dich wirken lassen!

Autor:

Jan Kellendonk aus Bedburg-Hau

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