Saxophonist Roger Hanschel und das Auryn Quartett in der Stadthalle Kleve
Im Regen feiner Klänge

Saxophonist Roger Hanschel und das  Auryn Quartett gastieren am kommenden Dienstag in der Stadthalle Kleve. Foto: Armin Zedler
  • Saxophonist Roger Hanschel und das Auryn Quartett gastieren am kommenden Dienstag in der Stadthalle Kleve. Foto: Armin Zedler
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Wenn sich der Saxophonist Roger Hanschel und das namhafte Auryn Quartett zu musikalischen „Niederschlagsmengen“ zusammentun, verspricht dies ein warmer Regen fein abgestimmter Klänge zu werden, der beim Reihenkonzert am Dienstag, 3. November, um 20 Uhr auf das Publikum niederrieselt.
Im Stadthallensaal gehen das Klangvolumen von Hanschels Altsaxophon und die vier Stimmen eines der namhaftesten Streichquartette eine betörende Symbiose ein. Zwischen reinen Quartettsätzen von Ravel, Barber, Bartók und Janacek sind Kompositionen für diese ungewöhnliche Quintettbesetzung von Roger Hanschel selbst zu hören.

Perfekte Atemtechnik

Hanschel gastierte vor langer Zeit schon in Kleve, mit ausgefeilten Programmen zum Renaissance-Komponisten John Dowland oder dem Lyriker Oskar Pastior. Neben seiner zurückhaltenden Virtuosität erlaubt es ihm seine perfektionierte Atemtechnik, aberwitzige Figuren und Klangbögen in nuancierten Sounds von enormem Tonumfang zu spielen. Neben dem Jazz sind Neue Musik, Minimal Music, aber auch Osteuropäisches, Indisches und der Blues Einflüsse, die sich in seiner Tonsprache niederschlagen.

Kongeniale Partner

Der gestrichene und geatmete Klangregen in der Musik des Jazz-Saxophonisten sind Zeugnisse einer kompositorischen und spielerischen Phantasie und einer schon 20 Jahre währenden Beschäftigung mit Streichquartett-Projekten. Die Geiger Matthias Lingenfelder und Jens Oppermann, der Bratschist Stewart Eaton und Andreas Arndt am Cello sind mit ihrer Wandlungsfähigkeit und ihrem Freigeist seine kongenialen Spielpartner.

Musik des 20. Jahrhunderts

Bei diesem Konzert nun spielen sie in Quartettbesetzung „Assez vif – Très rythmé“ aus dem Streichquartett von Maurice Ravel, das „Adagio“ aus op. 11 von Samuel Barber, das „Scherzo“ aus dem 5. Streichquartett von Béla Bartók und den 3. Satz aus Leos Janaceks „Intimen Briefen“. Aus Hanschels Werkverzeichnis sind “Regeneration & Blend“, „Change follows vision“, „Konstanten“ und zum Abschluss „Was weite Herzen füllt“ zu hören.

Infos und Karten

  • Karten kosten 18, erm. 9 €.
  • Vorverkauf: www.kleve.reservix.de oder Tel. 02821/84450.
  • Einlass: 19 Uhr. Dauer: rund 85 Minuten ohne Pause (keine Bewirtung, keine Konzerteinführung).
  • Das Tragen einer Maske ist zur Zeit auch am Sitzplatz verpflichtend.
  • Konzertbesucher informieren sich möglichst am Konzerttag über den aktuellen Planungsstand auf www.kleve.de.
Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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