Neubau Gemeindezentrum an der Versöhnungskirche in Kleve

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Im Anschluss an die Feier der Evangelischen Kirchengemeinde Kleve „50 Jahre Versöhnungskirche“, wurden die fünf Entwürfe des Architektenwettbewerbs zur Umgestaltung und Neubau des Gemeindezentrums vorgestellt. Der 1. Preis des Architektenwettbewerbs für den Um- und Neubau ging an das Architektenbüro Lepel & Lepel aus Köln.

Mit einem neuen transparenten Foyer verbindet der Entwurf das Kirchengebäude, den Glockenturm und den Gemeindesaal miteinander. Zukünftig heißt der neue Empfangsbereich die Besucher willkommen und für die vielschichtige Gemeindearbeit entsteht so ein neuer Mittelpunkt, der Gottesdienst und „weltliche“ Aktivitäten ganz selbstverständlich miteinander verbindet. Zwei Haupteingänge befinden sich zu beiden Seiten des Kirchenturms und öffnen sich sowohl zur Hagschen Straße als auch zur Lindenallee. Im Foyer findet sich als erster Anlaufpunkt ein kleiner Empfangsbereich mit einem Arbeitsplatz. Für Kirchenkaffee und andere Veranstaltungen, bei denen Besucher Getränke und Verpflegung angeboten werden soll, schließt eine Küche direkt an das Foyer an. Angrenzend sind die Diensträume für Pfarrer*in und Mitarbeiter*innen des Gemeindebüros angeordnet. Ein großer Besprechungsraum kann bei Bedarf auch zur Kinderbetreuung genutzt werden.

Das neue „Effa“
Zu dem Highlight zählt ohne Zweifel das neue Jugendhaus „Effa“. Einzelne eingestellte und gestapelte „Raumboxen“ gliedern den überhohen Raum in unterschiedliche Bereiche und übersetzen Jugendkultur gekonnt in eine Architektursprache, die kooperatives Miteinander fördert und die bunte, lebendige Jugendarbeit der Gemeinde unterstützt. Hängenetze, Toberaum, Sitznischen und ein großes Treppenpodest sind spannende Elemente der Räume. Der offene Kinder- und Jugendbereich wird durch sein Angebot mit PC-Pool, Werk – und Gruppenräumen, Gemeinschaftsküche und Kinobereich sowie durch die Gesamtgestaltung ein absoluter Anziehungspunkt werden.
Das neue Effa findet sich etwas abseits und ist durch erschließenden Pergolen mit dem Kirchenbau und Gemeindehaus verbunden.
Die Solitäre fügen sich zu einer schlüssigen Anlage mit einem einladenden Garten im Mittelpunkt.

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