Schon gibts Ärger um den Bildstock an der Gruft

Der Bildstock an der Gruftstraße. Es fehlt nur noch die Madonna. Foto: Heinz Holzbach
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Erst am nächsten Dienstag (11.Oktober 2011) soll der Bildstock an der viel befahrenen Gruftstraße eingeweiht werden. Doch schon in der letzten Sitzung des Bauausschusses der Stadt Kleve kam es zu einem Eklat. Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen will einen Antrag auf Entfernung des Bildstockes setzen.

Ein Angriff auch auf den beliebten Donsbrügger Pastor Bernhard Weskamp, der die fusionierte Pfarrgemeinde Maria Himmelfahrt als Mariengemeinde empfindet.

Aus dem Pfarrhaus in Donsbrüggen kam auch die Erklärung, warum der Marienbildstock an der Gruft errichtet wurde: "Er liegt am Fernwanderweg E8 (Schottland-Karpaten Bulgarien) und am Pilgerweg Nimwegen-Santiago de Compostella."

Mit dem Bildstock soll die neue Pfarrgemeinde "unter den Schutz der Gottesmutter" gestellt werden.

Für den Bildstock, erbaut vom Donsbrügger Gemeindemitglied Alfred Reimann, fanden sich großzügige Sponsoren: Die Fundamente hat die Firma Erich Tönissen spendiert, der Bildstock entstand in der JVA Kleve und als Sponsoren werden Bernd Zevens, die Kisters-Stiftung und weitere private Spender genannt.

Was halten Sie von dem Bildstock an der Gruft ? Können Sie die Ablehnung der Grünen verstehen? Oder freuen Sie sich über diese "religiöse Markierung"?

Hier geht es zu den Leserbriefen, die das Klever Wochenblatt zu diesem Thema erreichten.

Autor:

Lokalkompass Kleve aus Kleve

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