"Wir halten nicht mehr still" - Künstlerinitiative will Unterstützung durch die öffentliche Hand

Freischaffende Künstler haben sich zu einer Initiative zusammengeschlossen, um ihren Wünschen nach Anerkennung und Unterstützung mehr Nahcdrucj zu verleihen.
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  • hochgeladen von Annette Henseler

Kleverland. Freischaffende Künstler im Kleverland haben sich zusammengeschlossen, um ihre Interessen gemeinsam zu vertreten. Die Künstlerinitiative wünscht sich für die Zukunft neben der Anerkennung ihrer Arbeit ein gemeinsam nutzbares Kulturhaus und einen Kulturbeauftragten, der sich zum Beispiel der Beantragung von Fördergeldern annimmt.

Bruno Schmitz, cinque, erzählt, dass die Idee des Zusammenschluss während einer gemeinsamen Veranstaltung im Freien Theater „Theater im Fluss“ entstanden sei.
„Unser Wunsch war, mit einer Stimme zu sprechen.“ Seitdem hätten regelmäßige Treffen stattgefunden, es seien Punkte gesammelt und nach Übereinstimmungen gesucht worden. „Wir tun viel für die Stadt, erreichen mit unseren Aufführungen jährlich mehr Menschen, als die Stadtmit ihren städtischen veranstaltungen. das würde ich einfach mal behaupten Aber wir werden von der Stadt nicht unterstützt“, so Bruno Schmitz.

Theater fördert Kinder - Stadt soll zahlen

Crischa Ohler, Kinder- und Jugendtheater miniart, ansässig in Bedburg-Hau, führt aus, dass das Theaterteam nicht nur in Bedburg-Hau, sondern auch in Kleve tätig sei. „Wir sind in allen Klever Grundschulen unterwegs - da müsste es doch möglich sein, dass die Stadt auch dafür bezahlt.“

Faires Miteinander

Auch für Harald Kleinecke, Theater im Fluss, Kleve, ist die finanzielle Frage wichtig. „Wir lassen unsere Theaterräume umsonst bespielen - müssen aber, wenn wir zum Beispiel die Aula der Sekundarschule nutzen, Miete zahlen - es geht hier um punktuelle Unterstützung.“

Dabei betonen die Kulturschaffenden, dass es ihnen nicht darum gehe, Verteilungskämpfe heraufzubeschwören. Aber es gehe darum, Gelder zu aquirieren. Nicole Peters, Künstlerin aus Asperden ist überzeugt: „Die freischaffenden Künstler beuten sich pausenlos selbst aus.“ Nicht zuletzt, weil die Antragsstellung um Fördergelder sehr zeitaufwendig sei. Da wäre Unterstützung von Seiten der Stadt hilfreich.

Gemeinsames Kulturhaus

Im gemeinsamen Kulturhaus - vorgeschlagen wurde zum Beispiel der Bahnhof - sollen sich, so der Wunsch der Künstler, künftig alle Freischaffenden treffen können. Außerdem soll das Haus als Aufführungsstätte dienen.
Die Initiative beschreibt sich als „basisdemokratisch“. Noch gibt es keinen festen Sprecher - zur Zeit gilt Christoph Frauenlob als Ansprechpartner.
Crischa Ohler betont noch einmal die Dringlichkeit: „Wir brauchen Unterstützung - wir halten nicht mehr still.“
Annette Henseler

Autor:

Annette Henseler aus Kleve

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