Kleve - Emmerich - Goch - Niederrhein: Die Weidezaungeschichte geht in die nächste Runde

Auf einen Weidezaunspanner sollte man lieber nicht pinkeln. Aber wer hat es nicht schon einmal selbst ausprobiert? Geht mal auf YouTube, gebt die entsprechenden Stichwörter auf Deutsch oder Englisch ein ... und Ihr werdet Videoclips finden, in denen junge Männer die Sache ausprobieren, meist mit schmerzhaften Folgen. (dass sich die Frage auf das männliche Geschlecht beschränkt, sollte Euch aus anatomischen Überlegungen einleuchten.)
Denn so ein elektrischer Weidezaun funktioniert auf ziemlich simple Weise: Er ist mit einem sogenannten Energizer verbunden, der etwa im Sekundenabstand einen kurzen Spannungsimpuls erzeugt. Sobald ein Mensch oder ein Tier eine leitende Verbindung zwischen Draht und Boden herstellt, wird der Stromkreis geschlossen, und das Opfer bekommt einen kurzen Schlag.
Die Spannung kann bis zu 10 000 Volt betragen, aber die Stromstärke ist auf ein paar Milliampere begrenzt, und aufgrund der Kürze ist auch die Energie der Stromstöße gering. Es sollen ja auch weder das eingezäunte Vieh noch übermütige Menschen dauerhafte Schäden davontragen.
Um allerdings in den Genuss des elektrisierenden Effekts zu kommen, muss der Proband allerdings recht nah an den Zaun herantreten. Der Grund dafür ist, dass der Urin zwar aufgrund der enthaltenen Salze den Strom hervorragend leitet, aber der Strahl sich schon in kurzer Entfernung von der Quelle in einzelne Tröpfchen auflöst. Dann gibt es keinen zusammenhängenden Leiter mehr. Folglich kann kein Strom fließen.

Autor:

Christian Tiemeßen aus Emmerich am Rhein

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