Grüne fordern mehr Barrierefreiheit in Kleve

Im Jahr 2016 hat der Rat der Stadt Kleve ein Gutachten zur „Barrierefreien Innenstadt“ verabschiedet. Doch von den dort genannten Handlungsempfehlungen, die die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am gesellschaftlichen Leben verbessern sollen, wurden bisher nur wenige verwirklicht. Deshalb möchte die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN die einzelnen Maßnahmen des Gutachtens Schritt für Schritt als Antrag formulieren, um das Thema Barrierefreiheit in Kleve voranzutreiben.
In der jüngsten Ratssitzung beantragte die Fraktion die Einrichtung eines taktilen Leitsystems in der Fußgängerzone, das Sehbehinderten die Orientierung erleichtern soll. ,Ein solches Leitsystem wurde nun von der Verwaltung versprochen und auch vom Rat verabschiedet. Bis wann die Maßnahme umgesetzt wird, ist jedoch unklar.
Im zweiten Punkt ihres Antrags meldeten die Grünen Optimierungsbedarf bei den gerade umgebauten Klever Kreisverkehren an. Diese wurden mit dem Ziel umgestaltet, sowohl Menschen mit Sehbehinderung als auch Menschen mit Mobilitätseinschränkungen gerecht zu werden. Allerdings wurde bei den Kreisverkehren eine Kante eingebaut, die von Rollstuhlfahrern (vor allem mit manuellen Rollstühlen) nur schwer überwindet werden kann.
Im Fachausschuss für Generationen und Gleichstellung sicherte die Stadt zu, dass man bei Neubaumaßnahmen dieser Tatsache Rechnung tragen werde. Beim sogenannten Bauen im Bestand sei dies jedoch nicht immer möglich. Das sehen die Grünen anders und fordern Nachbesserungen, weshalb das Thema im nächsten Ausschuss noch einmal auf die Tagesordnung kommen wird.

Autor:

GünterVanMeegen-DieGrünen aus Bedburg-Hau

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