Neue Flyer und Schulsozialarbeiter informieren über Bildungs- und Teilhabepaket

Gemeinsam mit Kooperationspartnern von der Stadt und dem Theodor-Brauer-Haus stellte Sonja Northing (3. von rechts) vom Fachbereich Arbeit und Soziales der Stadt Kleve die Info-Flyer zum Bildungspaket vor.
  • Gemeinsam mit Kooperationspartnern von der Stadt und dem Theodor-Brauer-Haus stellte Sonja Northing (3. von rechts) vom Fachbereich Arbeit und Soziales der Stadt Kleve die Info-Flyer zum Bildungspaket vor.
  • hochgeladen von Petra Dietzel

Um die Chancengleichheit zu erhöhen und mehr Familien auf das „Bildungspaket“ aufmerksam zu machen, hat die Stadt Kleve mit dem Theodor-Brauer-Haus Informations-Flyer vorbereitet und die Sozialarbeit an Schulen verbessert.
Für Kinder ist es schlimm aus einer sozialen Gruppe ausgeschlossen zu werden. Mit dem Bildungs- und Teilhabepaket haben Familien seit Januar 2011 einen Anspruch auf Unterstützung, sei es für ein Mittagessen in Kita, Schule oder Hort, bei Musik, Sport und Spiel in Vereinen.
Auch Schulbedarf, Ausflüge und neuerdings sogar Klassenfahrten werden gefördert. Wie wird die Förderung in Kleve angenommen?
„Nachdem wir einige Startschwierigkeiten hatten, können wir jetzt einen kontinuierlichen Anstieg in der Nachfrage feststellen“, zieht Willibrord Haas , Erster Beigeordnete und Stadtkämmerer, nach gut einem Jahr Bilanz. Nach über 2000 Anträgen im vergangenen Jahr konnten 2012 allein im ersten Quartal schon 1275 Anträge verzeichnet werden.
Diese Entwicklung soll jetzt noch unterstützt werden, da sich das Rathaus die Verbesserung der Chancengleichheit für Kinder auf die Fahnen geschrieben hat. Dafür steht ein Budget von 478.000 Euro über den Kreishaushalt zur Verfügung.
Um dieses Ziel zügig und unbürokratisch zu erreichen, wurden zwei Mitarbeiter für die Bearbeitung der Anträge bereitgestellt. Der Fachbereich Arbeit und Soziales unter Leitung von Sonja Northing entwickelte übersichtliche Informationsflyer. Sie informieren über die Leistungen, wer anspruchsberechtigt ist und welche Bedingungen erfüllt sein müssen.
Eine wichtige Rolle in der Kontaktaufnahme zu betroffenen Familien sollen Schulsozialarbeiter übernehmen.
Dank des Bundesetats über 243.000 Euro und der Zusammenarbeit mit dem Theodor-Brauer-Haus, das zusätzliche pädagogische Fachkräfte bereitstellt, „kann die Schulsozialarbeit jetzt an allen Klever Schulen, also auch Grund- und Realschulen sowie Gymnasien angeboten werden“, so Dieter van Elsbergen, Leiter des Fachbereichs Jugend und Familie.
„Außerdem haben wir noch eine mobile Kraft engagiert, deren Schwerpunkt die präventive Arbeit ist“, ergänzt Andrea Schaffeld vom Theodor-Brauer-Haus. Ihre Aufgabe besteht hauptsächlich darin, in schwierigen familiären Situationen zu helfen, bei Gewalt oder Mobbing innerhalb der Schule einzugreifen und Lehrer zu coachen.
Beate Reinders, die die Aufgabe der mobilen Schulsozialarbeiterin übernommen hat, will die Schnittstellen zwischen Schülern, Familien und Pädagogen stärken: „Weil wir sehr gut vernetzt sind, können wir in brenzligen Situationen blitzschnell eingreifen.“

Informationen:
Die neuen Flyer gibt es im Bürgerbüro, auf der Webseite www.kleve.de zum Download sowie vor Ort in Schulen und Kindergärten. Gefördert werden können Schulmaterial, Mittagsverpflegung, Ausflüge, Klassenfahrten, Schülerbeförderung sowie soziale und kulturelle Teilhabe.

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