18 Azubis mit besonderen Bedürfnissen aus dem Kreis Kleve in verschiedenen Berufen ausgebildet

Azubis aus dem Kreis Kleve freuen sich über ihren Abschluss im Rahmen der kooperativen Ausbildung
  • Azubis aus dem Kreis Kleve freuen sich über ihren Abschluss im Rahmen der kooperativen Ausbildung
  • Foto: SOS-Kinderdorf Niederrhein
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Stolz nehmen die 18 Auszubildenden, davon elf junge Männer und sieben junge Frauen im Alter zwischen 20 und 25 Jahren aus Kleve, Goch, Bedburg-Hau, Kranenburg, Kalkar, Kevelaer, Aldekerk, Emmerich und Rees, ihr Zertifikat bei der offiziellen Abschlussfeier im Café des SOS-Kinderdorf-Zentrums „Kalkarer 10“ in der Klever Unterstadt in Empfang

. Denn sie alle haben in den vergangenen 24 bis 36 Monaten eine intensive Ausbildungszeit absolviert und dürfen sich jetzt FachpraktikerIn Verkauf oder Lager, Einzelhandelskauffrau oder –kaufmann, Fachpraktiker Garten- und Landschaftsbau, Landwirtschaftswerker, Fahrradmonteur, Kauffrau im Groß- und Außenhandel oder Beikoch nennen.

Bei der kooperativen Ausbildung ist manches anders und doch geht es wie bei jeder anderen Ausbildung um ein Ziel: die Anstellung in einem Betrieb oder einer anderen Organisation über eine berufliche Qualifizierung langfristig zu sichern. Besonders sind die Voraussetzungen für die kooperative Ausbildung. So haben die meisten Absolventen zuvor eine Förderschule besucht, teilweise einen Hauptschulabschluss nachgeholt und ein neun bis zwölfmonatiges Angebot zur Berufsvorbereitung absolviert. Dabei wurden Fähigkeiten und berufliche Neigungen festgestellt und gefördert. Nur wer zuverlässig ist und Strukturen einhalten kann, kann auch mit einer kooperativen Ausbildung beginnen.

„Beeindruckend, was junge Menschen erreichen können“
Während der kooperativen Ausbildung, die von den Jobcentern und Arbeitsagenturen gefördert wird, sind die Auszubildenden in Betrieben eingesetzt, lernen an der Berufsschule und bekommen zusätzlich Förder- und Stützunterricht, individuelle Hilfen und eine intensive sozialpädagogische Begleitung durch die pädagogischen Fachkräfte des SOS-Kinderdorfs Niederrhein. „Es ist immer wieder beeindruckend mit zu erleben, was junge Menschen erreichen können, wenn sie persönliche fachliche Unterstützung und intensive Begleitung erfahren“, erläutert Wolfgang Brandt, Bereichsleiter Berufliche Bildung beim SOS-Kinderdorf Niederrhein. Brandt weiter: „Unser Auftrag ist es, eine Qualifizierung mit anschließender beruflicher Integration umzusetzen. In diesem Jahr hat das SOS-Ausbildungsteam großartige Erfolge vorzuweisen: Von 19 Azubis haben 18 ihre jeweilige Gesellenprüfung bestanden und von diesen 18 erhielten neun Azubis einen sozialversicherungspflichtigen Folgevertrag in Form einer Anstellung oder einer weiterführenden betrieblichen Ausbildung. Selbst der Azubi, der die Prüfung nicht schaffte, wurde sozialversicherungspflichtig vermittelt.“

Wer Interesse hat, mit den Absolventen in Kontakt zu kommen, kann sich gerne bei Anette Jacobs (02821 / 713 85 220) oder Frank Kulmann (Telefon: 02821-71385223) vom Team Kooperative Ausbildung des SOS-Kinderdorfs Niederrhein melden.

Hintergrund:
Die kooperative Ausbildung wird gemeinsam mit Betrieben aus der Region und dem SOS-Kinderdorf Niederrhein angeboten. Kostenträger sind das Jobcenter des Kreises Kleve sowie die Agentur für Arbeit. Das SOS-Team setzt derzeit drei verschiedene Formen der kooperativen Ausbildung als außerbetrieblicher Bildungsträger um: Erstens für benachteiligte Jugendliche aus dem Rechtskreis SGB II, zweitens für benachteiligte Jugendliche mit einem sogenannten Förderstatus aus dem Rechtskreis SGB III und drittens eine sogenannte „Assistierte Ausbildung“, in der im Prinzip eine betriebliche Ausbildung durch den Träger kooperativ begleitet wird.

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