Doch nicht ganz fertig

Bei der feierlichen Eröffnung verkündete Bürgermeisterin Sonja Northing, dass der neue Zentrale Omnibusbahnhof in Kleve auch für Menschen mit einer Sehbehinderung begehbar und nutzbar sei. Leider nicht an allen Stellen. Foto: Tim Tripp
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Für Sehbehinderte nicht optimal - Stadt verspricht zeitnahe Ausbesserung

Feierlich wurde Mitte März die offizielle Eröffnung des Klever Omnibusbahnhofes mit Vertretern der Stadt und der NIAG gefeiert. Bürgermeisterin Sonja Northing wies in ihrer Ansprache auch auf die Barrierefreiheit für Menschen mit Sehbehinderung hin.
Die Fahrgastinformation ist technisch so ausgestattet, dass per Knopfdruck die aktuellen Abfahrtszeiten durchgesagt werden. Eine gute Idee, nur leider ist es für Menschen mit Sehbehinderung derzeit nicht möglich, den Taster auf Bahnhofsseite zu nutzen. Grund dafür sind ein fehlendes Blindenleitsystem zum Taster. "Die Fahrgastinformation, die auf dem Mast montiert ist, hat eine behindertengerechte Zuführung zum Taster. Die zweite Fahrgastinformation sollte zunächst ebenfalls auf einem Mast installiert werden. Nach Absprache mit dem Betreiber (NIAG) wurde diese jedoch unter dem Dach installiert. Zum Zeitpunkt dieser Änderung waren jedoch die Pflasterarbeiten bereits nahezu erledigt. Das erforderliche Aufmerksamkeitsfeld ist daher nicht vorhanden. Dies ist bekannt und soll in Kürze nachgerüstet werden," erklärt Stadtsprecher Jörg Boltersdorf auf Nachfrage der Redaktion.

Bei der feierlichen Eröffnung verkündete Bürgermeisterin Sonja Northing, dass der neue Zentrale Omnibusbahnhof in Kleve auch für Menschen mit einer Sehbehinderung begehbar und nutzbar sei. Leider nicht an allen Stellen. Foto: Tim Tripp
Um diesen Taster geht es. In einer Nische eines Stahlpfeiler ist er befestigt und ermöglicht Menschen mit Sehbehinderung den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Foto: Tim Tripp

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